Meine erste Tasche! (:

Meine erste Tasche! (:

Ich habe es tatsächlich geschafft, meine erste Tasche zu nähen 🙂 Habe hierzu einen von den Stoffen  vom Flohmarkt  genommen 🙂 Das ganze war nach der Anleitung hier

Wirklich eine schöne Anleitung, da war das nachnähen super einfach 🙂

So sieht mein Ergebnis aus:

Hier nochmal eine Nahaufnahme von der Bommelleiste und von den Henkeln (auf die ich echt stolz bin, dachte nicht, dass das so gut klappt….)

Also, was meint ihr? Ich finde sie voll schön 🙂 Habe sie auch schon ausgeführt 😀
Verbesserungsvorschläge? Kommentare? Bitte! ^^

Bis dann, Clara (:

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Die Vorhänge sind fertig! (:

Die Vorhänge sind fertig! (:

Endlich ist es geschafft. Ich werde nicht mehr vom Stoff gemobbt und Tobi und Ina können ihre nun gekürzten Vorhänge endlich aufhängen 🙂

Der Weg dahin hat sich noch als ganz schön steinig erwiesen. Dadurch, dass der Stoff so dermaßen dünn ist, hat er mir ordentlich Probleme bereitet. Sobald man ihn nur „einfach“ umgenäht hat, also einmal umschlagen und festnähen, hat Luzi ihn in das Loch gezogen, aus dem der Unterfaden kommt. Kurzum: Andauernd hing der Stoff in meiner Maschine fest -.-* Stellenweise war das so schlimm, dass ich ihn nicht mehr rausbekam, ohne den Stoff zu zerschneiden.

Also hab ich erstmal wieder Mama zu Rate gezogen 😀 Die meinte, ich solle mal versuchen, ein Stück Papier unterzulegen, es quasi mit einzunähen und dann hinterher wieder rauszuziehen. Hat… minimal geklappt:

Wenn ich das Papier dann noch rausgezogen hätte, wäre es gar nicht so verkehrt gewesen. Dachte mir, ich probiere das nochmal, bevor ich an den „echten“ Vorhang gehe. Nur dann hat sich Luzi gedacht, sie will das immer noch nicht und wieder die „Einzieh-Aktion“ gemacht… *grrr*

Dann habe ich ein paar mal den Vorhang einfach 2 mal umgeschlagen und dann umgenäht. Das hat auch fast immer geklappt, das sah dann so aus:

Das hat mir als Vorbereitung gereicht. (Mit meiner Geduld ging es auch zuende…) Ich habe mich dann dran gemacht, den Vorhang abzuschneiden, um ihn dann umzunähen. War etwas komplizierter, als ich gedacht hätte, aber mit Hilfe von Linda und Martin hat das ganz gut geklappt.

Danach musste ich den Saum einmal umschlagen, feststecken, bügeln, Nadeln rausziehen, umschlagen, feststecken und bügeln. War irgendwie anstrengend, da der Vorhang im Großen und Ganzen ja recht breit ist. Aber immerhin brauchte ich ihn dann nur noch nähen.

Hat anfangs wundervoll funktioniert, bis Luzi den Stoff an einer Stelle wieder eingezogen hat. Nach der Fummelei, das wieder da rauszubekommen, war meine Ruhe weg und der Stoff hat immer wieder rumgezickt. Irgendwie wollte das nicht so, wie ich… ^^ Sieht im Endeffekt so aus:

Leider echt recht viele Huckel drin. Aber von weiter weg sieht man das nicht. Also sieht es eigentlich trotzdem ganz vernünftig aus ^^

Der zweite Vorhang dagegen war ein Kinderspiel. Luzi hat wohl gemerkt, dass ich keine Lust mehr auf ihre Zicken habe ^-^ Der Vorhang ist ziemlich gerade durchgerattert und innerhalb von wenigen Augenblicken war ich fertig 🙂 Sieht jetzt so aus:

Damit bin ich echt zufrieden 🙂 Ich hoffe, dass es auch Tobi und Ina zusagt ^.^

Und das Beste: Ich kann mich jetzt mit einem schöneren Stoff beschäftigen! 🙂 Und meine Einkaufstaschen nähen *-* Mal sehen, was ich heute noch so zustande bringe 😉

 

Bis bald!

Clara (:

 

Neuer Stoff für mich (:

Neuer Stoff für mich (:

Heute war shoppen angesagt. 😀 Mit Basti und Martin ging es auf nach Kreuzberg auf einen türkischen Wochenmarkt. An der U-Bahnstation Schönleinstraße ging es raus, dann noch ein paar Meter laufen und wir waren mittendrin. Hier reiht sich jeden Dienstag und Freitag Obststand an Stoffstand an Obststand an Stoffstand an Obststand an Stoffstand… Zwischendrin dann ein paar andere Stände, die allerlei Kurzwaren, wie Knöpfe, Reißverschlüsse, Nähzubehör usw.verkaufen, Essensstände, Klamottenverkäufer und ähnliches.

Der Markt ist wirklich ein Erlebnis. Man läuft und läuft und hat das Gefühl man kommt an kein Ende. Und man kann wirklich schöne Schnäppchen machen. Stellenweise bekommt man Stoffe schon für 1€/Meter oder Knöpfe für 10ct/Stück. Ich wollte schon einmal ein paar Stoffe für einfache Einkaufstaschen kaufen, also etwas, dass ein bisschen bunt und auffällig ist.

Meine Ausbeute vom heutigen Tag sieht so aus:

Ein wundervoll kitschiger Stoff für 3€/Meter. Habe mir davon 2 Meter geholt. Dazu gehört dann später an die Tasche eine kleine Bommelleiste, hier habe ich mir einen Meter für 2€ geholt.

Noch so ein kitschiger Stoff mit süßen kleinen Mädchen und Mustern drauf, für 4€/Meter (habe mir 2 Meter geholt). Dazu dann noch ein kleiner Bommel für die Tasche später, hierfür habe ich 2€ bezahlt.

Und ein wunderschön bunter Stoff ist es noch geworden, der gefällt mir wirklich richtig gut. Dafür war er aber auch teurer, 5€/Meter. Dementsprechend habe ich mir nur einen Meter geholt. Dazu habe ich dann ein paar kleine Knöpfe (30ct/Stück) geholt, die schön glitzern und die später als „Bommel“ an die Tasche sollen.

Und das habe ich noch an Nähzubehör gekauft: Einen neuen Nahtauftrenner (50ct), 2 Einfädler (50ct), 5 Unterfadenrollen (40ct/Stück) und ein… Ding (2€, Keine Ahnung, wie das heißt, aber ich weiß, was ich damit machen muss! ^^).

Das war meine gesamte Ausbeute. Habe mich richtig gefreut, dass ich was passendes gefunden habe. Wollte auch am liebsten sofort losnähen und meine Taschen machen, aber ich will ja vorher die Vorhänge machen ^.^ Deswegen habe ich auch abends noch ein bisschen an den Vorhängen probiert, bin aber nicht weit gekommen, weil ich noch arbeiten musste.

So, das wars, wünsche euch ein schönes Wochenende,

Clara.

Der Vorhangstoff macht Probleme…

Der Vorhangstoff macht Probleme…

Ich schäme mich. Ich habe heute fast nicht genäht. Lieber habe ich geschlafen oder ferngesehen, irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen. Als Ina dann abends noch zu Besuch war, habe ich mich doch noch aufraffen können und Luzi angeworfen. Ich wollte mich mit dem Vorhang schon mal beschäftigen, habe ihn also erstmal gebügelt und einen Streifen, der nicht ganz so breit ist wie das, was ich abschneiden soll, abgeschnitten (war das jetzt ein sinnvoller Satz? xD) Egal. Auf jeden Fall hatte ich dann nach einigem hin und her einen Streifen aus dem Stoff des Vorhanges.

Zuerst habe ich versucht, meine Kante zu versäubern, damit es nicht ausfranst. Das… hat irgendwie nicht so ganz funktioniert. Ich hatte das ja vorher noch nicht gemacht und dem nur die Anleitung aus meinem Buch zugrunde gelegt. Egal, was ich versucht habe, der Stoff hat immer wieder Fäden gezogen und sich verzogen und Whaaaaa.. Nichts wollte so wie ich.

Dann habe ich einfach mal ein paar Probenähte auf dem Stoff gemacht und das Problem gefunden. Seht selbst:

Der Stoff ist zu dünn. Meine Fäden sind zu straff, dadurch bekommt der Stoff Löcher… Ich weiß noch nicht, wie ich das löse, wenn es an den Vorhang geht. Weil die Löcher echt störend sind… Alles irgendwie doof.

Das war der Motivation nicht besonders förderlich, also habe ich mich erstmal an den Blogeintrag über meine Luzi gemacht. Und jetzt ist es so spät, dass ich auch nichts mehr mache.

 

Also kein besonders nähintensiver Tag heute. Mal sehen, wie sehr ich noch was mache, wenn Martin denn hier ist. In dem Sinne: Einen schönen Rest vom Valentinstag 😛

 

LG Clara (:

Die ratternde Luzi!

Die ratternde Luzi!

Das ist sie *__* Meine ratternde Luzi 🙂 Ich habe sie nach meiner Oma benannt, von der ich die Maschine bekommen habe 🙂 Sie ist etwa 35 Jahre, oder etwas älter, und hat die letzten 10 Jahre mindestens in einem Keller gestanden, bevor sie ihren Weg zu mir gefunden hat. Natürlich hat Luzi die eine oder andere Gebrauchsspur, sie ist nicht mehr ganz kratzerlos, aber das ist bei dem Alter auch verständlich. Was aber das wichtigste ist, ist, dass sie eigentlich einwandfrei funktioniert. Und an ihre kleinen Macken habe ich mich schon gewöhnt. Hier nochmal eine andere Perspektive:

Da sieht man gerade die abgeplatzten Lackstellen (unten links) recht gut, aber das stört mich nicht sonderlich.

Was mich allerdings stört, ist, dass ich keine Anleitung für die Kleine habe. Sie war leider nicht mehr in der Originalverpackung, sondern in einer Nähmaschinentasche (die ich jetzt nicht abfotografiert habe) und dementsprechend auch ohne Anleitung. Nichtmal im Internet findet sich eine Bedienungsanleitung *grummel* Aber dann muss ich mir gewisse Sachen eben selbst beibringen. Die meisten Dinge weiß ich schon, allerdings gibt es immer noch Knöpfe, Schalter oder ähnliches, die mir einfach nichts sagen 😀 So zum Beispiel das hier:

Das sind Einstellungen, die ich am Rad der Stichbreite einstellen kann. Nur was genau machen die?! Ich habs ausprobiert und kanns mir nicht wirklich erklären. Ich glaube, dass bei dem ganz links nur links genäht wird und bei dem rechten nur rechts. Aber wofür ist das in der Mitte? Fragen über Fragen. Vielleicht finde ich das nochmal raus, dann kläre ich euch auf 😀

Luzi hat insgesamt 13 verschiedene Stiche, die ich einstellen kann, vom ganz normalen Zickzackstich bis zu außergewöhnlicheren Zierstichen:

Ist ja alles schön und gut, allerdings ist mir noch nicht ganz klar, wie ich die verschiedenen Einsen jeweils einstellen kann. Also einmal den Zickzackstich und den geraden Stich. Wenn ich die Stichbreite auf 0 drehe, dann macht sie sowas wie den Geradestich, allerdings macht Luzi dann keine kleinen Striche sondern nur Punkte. Daran ändert auch die Stichlänge nichts *grübel* Das muss ich nochmal herausfinden…

An Zubehör waren eine Tasche dabei, in der ich sie transportieren kann, ein paar Universalnadeln, ein Schraubenzieher und mehrere Unterfaden-Garnrollen (wie auch immer die wirklich heißen :D). Meine Mutti hat mir auch noch ein paar Handnähnadeln, viele Stecknadeln, eine schöne Schere und ein bisschen Stoff zum Experimentieren geschenkt. 🙂 Dazu gekauft habe ich mir bisher Einfädler (ohne hab ich einfach nicht die Geduld), magische Schneiderkreide, die sich wieder selbst auflöst (allerdings nicht wirklich funktioniert, man sieht die Striche kaum), Jeansnähnadeln und einen inzwischen schon wieder zerstörten Nahtauftrenner. (:

Das wars erstmal dazu. Was sagt ihr zu meiner ratternden Luzi? 🙂 Ich mag sie ♥

LG Clara. 🙂

Jeans umnähen – die Zweite

Jeans umnähen – die Zweite

Heute habe ich mich wieder an ein paar Jeans ausprobiert – immer noch die alten von mir, 3 hatte ich noch übrig 🙂

Als erstes habe ich wieder das lustige Saum-Umnäh-Spiel gespielt, bei dem der alte Saum erhalten bleibt. Das erste Hosenbein hat wunderbar geklappt, hat mich echt gewundert, wie gerade und regelmäßig das geworden ist. Aber seht selbst:

Ich finde, das ist ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann (nach drei Tagen intensiv nähen – learning by doing!)…

Total motiviert bin ich dann an das zweite Hosenbein gegangen… und habe es vermasselt 😀 Das war irgendwie klar 🙂 Zuerst wollte meine Nähmaschine nicht so wie ich wollte. Ich weiß nicht, was ich da falsch gemacht habe, aber irgendwas muss es gewesen sein… Jedenfalls sah das so aus:

Irgendwie sehr… verkehrt. ^^ Ich hab das Bein aber auch noch von der anderen Seite genäht, das sah schon wieder besser aus als dieses, allerdings immer noch nicht so schön, wie das erste. Lag vermutlich daran, dass die erste Naht nicht so gesessen hat, wie sie hätte sitzen sollen:

Die gelbe Naht hätte man nicht mehr sehen sollen – etwa so wie am linken Ende der Naht.

Dann war ich erstmal frustriert und hatte keine Lust mehr auf Jeans… Bin dann erstmal zu Tobi und Ina gefahren, die noch ein paar Vorhänge in Auftrag geben wollten, die sind jeweils fast einen halben Meter zu lang. Das wird jetzt wohl auch mein Wochenziel, da sich die Aktion mit dem Duschvorhang erledigt hat (Basti hatte freundlicherweise darauf hingewiesen, dass wir einfach die Stange nach oben verschieben können, an der der Duschvorhang hängt – so blöd können auch nur wir sein…) Aber ja. So bin ich zu einem neuen Wochenziel gekommen. Bis Sonntag sollen die Vorhänge umgenäht sein – und zwar vernünftig! 🙂

Ich muss sie nur als erstes bügeln, worauf ich vorhin wieder keine Lust hatte, deswegen hab ich mich doch nochmal an meine Jeans gesetzt. Jetzt hatte ich nur noch 2, bei denen der Saum völlig ausgefranst war, deshalb hab ich einfach unten abgeschnitten und einen neuen Saum genäht. Diesmal sogar das erste Mal genauso wie im Ernstfall – mit vorher abmessen, genau drauf achten, dass es gerade ist usw. Hier das Ergebnis des ersten Beines:

Und hier Bein Nr. 2:

Ich muss sagen, da bin ich schon ein bisschen stolz, dass das so gut geklappt hat. Immerhin können sich die Nähte (zumindest von weitem) schon sehen lassen 🙂 An der Feinarbeit muss ich noch arbeiten, aber das kommt noch. Da bin ich zuversichtlich. Wie man vielleicht auch sieht, habe ich zwischendrin das Stichmuster geändert. Statt kleinen Ecken habe ich nun einfach Punkte (eigentlich sollten es Striche werden, nur das wollte noch nicht so) genäht. Ein bisschen Abwechslung musste auch mal sein 🙂 Aber dadurch ist die Naht auch sehr fein geworden, für so eine Saumnaht, die ja auch zur Zierde da ist, vermutlich nicht so ideal.

Zum Schluss wollte Linda noch, dass ich mal kreativ bin (die hats mit der Krativität :P) und wollte, dass ich ein Hosenbein einfach mal schräg abschneide und dann umnähe… Das ist einfacher gesagt als getan! Das Abschneiden war nicht schwer, einfach drauf los! ^^ Allerdings habe ich dann schon beim Feststecken der Nähte Probleme bekommen. Wohin mit dem überschüssigen Stoff? Wie stecke ich das jetzt fest, dass beide Seiten gleich sind? Kann ich so überhaupt noch über die andere Naht nähen? Hmm. Viele Fragen – keine Antworten. Ich habe dann einfach drauf losgenäht, ohne mir weiter Gedanken zu machen, das sieht man aber auch am Ergebnis 😉

Irgendwie nicht ideal. Aber das probier ich wann anders nochmal, wenn ich mal ein bisschen in meinem Buch gestöbert habe 🙂

Weil Linda mich beim Bloggen genervt hat, hab ich sie einfach an meine Maschine gesetzt, das Ergebnis will ich euch nicht vorenthalten:

Süß, nicht?

Das wars für heute, morgen gehts nochmal rund, ab Mittwoch wirds dann vermutlich weniger Nähen und Bloggen, da ist mein Freund Martin wieder in der Stadt, da bin ich nicht so oft zuhause… ^^ Aber ich werde euch nicht ganz vergessen! 🙂

Einen schönen Abend euch noch,

Clara 🙂

Jeans umnähen – die Erste

Jeans umnähen – die Erste

Ich habe mich, wie angekündigt, heute auch an ein paar alte Jeans (die sowieso aussortiert waren) gewagt. Ich wollte das Umnähen einer Jeans üben. Zuerst habe ich mir ein Tutorial auf einer CD angesehen, die bei meinem Nähbuch mit dabei war, angeschaut. Dort ging es darum, wie man eine Jeans umnäht, und den alten Saum beibehält (umschlagen, annähen, zurück umschlagen, nochmal nähen und dann den Überstand rausschneiden). Gar nicht so einfach… Das System kannte ich auch noch nicht, ich hatte bisher immer einen neuen Saum genäht. Also hab ich das einfach mal versucht… Wer findet den Fehler?

Ich hab mich ganz schön ausgelacht, als ich gemerkt habe, dass ich beide Hälften zusammengenäht habe. Immerhin hatte so auch Linda was zu lachen 🙂 Also hab ich das Ganze gleich nochmal am zweiten Hosenbein versucht:

Das sieht doch schon mal gar nicht so schlecht aus. Aber man sieht, dass mir die zweite Naht nicht sonderlich gelungen ist. Manchmal ist sie nämlich nicht auf dem umgelegten Saum, sondern nur auf dem Alten (und da bringt sie nichts). Ideal ist es, wenn sie beide Teile miteinander verbindet, das hat leider nur etwa bei 2-3 cm der ganzen Hose funktioniert ^^ Aber dafür muss ich die Stichbreite größer einstellen, das werde ich morgen mal versuchen.

Dann habe ich mein „altes“ System versucht. Ich hatte noch eine Jeans, bei der der Saum komplett ausgefranst war, den konnte ich natürlich nicht mehr verwenden. Also habe ich ihn abgeschnitten, den Rand zweimal umgeschlagen und festgenäht. Sah dann beim ersten Bein so aus:

Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich ja vielleicht mal hätte darauf achten können, dass der Abstand zum unteren Rand der Hose gleich groß und der Saum somit regelmäßig ist. Hatte ich nicht drüber nachgedacht. Man muss aber auch ne Menge beachten… Die Hose soll gleichmäßig durch die Maschine rattern, der Saum soll gerade, man muss die Stecknadeln rausziehen, damit man die nicht einnäht, und am Besten ist es, wenn der ganze Saum ohne Unterbrechung genäht wird. Das hat noch nicht so ganz geklappt, aber das ist wohl eine Sache der Übung.

Das zweite Hosenbein habe ich dann natürlich auch noch gemacht:

Da hat das mit dem Abstand ganz gut funktioniert, der Saum ist inzwischen wesentlich regelmäßiger. Allerdings ist die Naht an sich nicht besonders schön, weil ich die Hose mal schneller und mal langsamer durch die Maschine gehen lasse. Das ist etwas, dass ich noch üben muss. Aber für heute reicht es erstmal 🙂

Ich habe übrigens jetzt auch ein Wochenziel, dass ich erreichen möchte: Unser Duschvorhang ist zu lang und muss dringend umgenäht werden. Bis Sonntag möchte ich, dass ich vernünftig (nach der 2. Methode) umnähen kann und das auch gleich unter Beweis stelle (:

Davon berichte ich dann aber ausführlich 🙂