Jeans umnähen – die Erste

Jeans umnähen – die Erste

Ich habe mich, wie angekündigt, heute auch an ein paar alte Jeans (die sowieso aussortiert waren) gewagt. Ich wollte das Umnähen einer Jeans üben. Zuerst habe ich mir ein Tutorial auf einer CD angesehen, die bei meinem Nähbuch mit dabei war, angeschaut. Dort ging es darum, wie man eine Jeans umnäht, und den alten Saum beibehält (umschlagen, annähen, zurück umschlagen, nochmal nähen und dann den Überstand rausschneiden). Gar nicht so einfach… Das System kannte ich auch noch nicht, ich hatte bisher immer einen neuen Saum genäht. Also hab ich das einfach mal versucht… Wer findet den Fehler?

Ich hab mich ganz schön ausgelacht, als ich gemerkt habe, dass ich beide Hälften zusammengenäht habe. Immerhin hatte so auch Linda was zu lachen 🙂 Also hab ich das Ganze gleich nochmal am zweiten Hosenbein versucht:

Das sieht doch schon mal gar nicht so schlecht aus. Aber man sieht, dass mir die zweite Naht nicht sonderlich gelungen ist. Manchmal ist sie nämlich nicht auf dem umgelegten Saum, sondern nur auf dem Alten (und da bringt sie nichts). Ideal ist es, wenn sie beide Teile miteinander verbindet, das hat leider nur etwa bei 2-3 cm der ganzen Hose funktioniert ^^ Aber dafür muss ich die Stichbreite größer einstellen, das werde ich morgen mal versuchen.

Dann habe ich mein „altes“ System versucht. Ich hatte noch eine Jeans, bei der der Saum komplett ausgefranst war, den konnte ich natürlich nicht mehr verwenden. Also habe ich ihn abgeschnitten, den Rand zweimal umgeschlagen und festgenäht. Sah dann beim ersten Bein so aus:

Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich ja vielleicht mal hätte darauf achten können, dass der Abstand zum unteren Rand der Hose gleich groß und der Saum somit regelmäßig ist. Hatte ich nicht drüber nachgedacht. Man muss aber auch ne Menge beachten… Die Hose soll gleichmäßig durch die Maschine rattern, der Saum soll gerade, man muss die Stecknadeln rausziehen, damit man die nicht einnäht, und am Besten ist es, wenn der ganze Saum ohne Unterbrechung genäht wird. Das hat noch nicht so ganz geklappt, aber das ist wohl eine Sache der Übung.

Das zweite Hosenbein habe ich dann natürlich auch noch gemacht:

Da hat das mit dem Abstand ganz gut funktioniert, der Saum ist inzwischen wesentlich regelmäßiger. Allerdings ist die Naht an sich nicht besonders schön, weil ich die Hose mal schneller und mal langsamer durch die Maschine gehen lasse. Das ist etwas, dass ich noch üben muss. Aber für heute reicht es erstmal 🙂

Ich habe übrigens jetzt auch ein Wochenziel, dass ich erreichen möchte: Unser Duschvorhang ist zu lang und muss dringend umgenäht werden. Bis Sonntag möchte ich, dass ich vernünftig (nach der 2. Methode) umnähen kann und das auch gleich unter Beweis stelle (:

Davon berichte ich dann aber ausführlich 🙂

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Tobis Antistresskissen

Tobis Antistresskissen

Tobi, ein guter Kumpel, hatte mich gebeten, ihm ein Antistresskissen zu nähen. Er hatte bereits meinen ersten Versuch eines Nadelkissens dafür zweckentfremdet und fleißig darauf rum geknetet. Also hab ich ihm, nach dem Prinzip der Nadelkissen eines genäht, allerdings etwas größer und grimmiger als seine nadelgeplagten Verwandten. Hier das Ergebnis:

 

Allerdings hat mich während der gesamten Prozedur meine Nähmaschine geärgert. Damit ich auch einen passenden Faden habe, habe ich das erste Mal meinen Unterfaden gewechselt. Und das ohne eine Bedienungsanleitung von der Nähmaschine und nur dem im Kopf, was Mama mir an Weihnachten dazu gesagt hatte. Das musste ja schief gehen. Das Dilemma zu beseitigen hat etwa eine halbe Stunde gedauert… Danach hat mein Oberfaden, der ja nun auch rot sein sollte, ebenfalls Lust gehabt, Probleme zu machen. Der ist nämlich dauernd gerissen (wobei ich nicht weiß, warum… evtl. war es nur ein qualitativ minderwertiger Faden…). Bis dann alles so geklappt hat, wie es sollte, hat es dann natürlich auch wieder gedauert. Und dementsprechend ist das Kissen irgendwie unförmig geworden.

Fazit: Nachdem ich das Antistresskissen fertig hatte, brauchte ich es auch erstmal um meinen Stress an etwas auszulassen 😉

Hoffe, Tobi gefällt es trotz allem 😛

Nadelkissen selbst gemacht

Nadelkissen selbst gemacht

Jaa, mein erstes Projekt habe ich bereits gestern Abend gebastelt und genäht 🙂 Hierbei handelt es sich um ein paar Nadelkissen, die ich nach einem süßen kleinen Tutorial auf einem Kreativ-Blog hergestellt habe.

Als erstes habe ich mich leider ein bisschen vernäht, habe das Kissen zu weit zugenäht, um es vernünftig umzukrempeln. Dementsprechend habe ich dann versucht, mit dem (gestern neu erworbenen) Nahtauftrenner, die Naht etwas aufzumachen, allerdings ist dem mein Nahtauftrenner zum Opfer gefallen… Da werd ich wohl nochmal zum Kreativkaufhaus hinmüssen und den umtauschen, hoffe, dass die mir da keine Probleme machen *grrr* Dann habe ich auch noch zu wenig Faden genommen, als ich die Blumenform machen wollte, dementsprechend habe ich das Kissen dann ganz aufgegeben. Trotzdem will ich euch meine ersten Gehversuche auf der Nähmaschine nicht vorenthalten:

Danach ging es an Versuch Nr. 2 🙂 Hierfür habe ich ein altes Maler-T-Shirt von mir zerschnitten, um einen festeren Stoff zu haben, der nicht so leicht ausfranst. Hat dann auch ganz gut geklappt, allerdings habe ich beim Stopfen ein bisschen zu wenig Watte genommen, sodass es an einigen Ecken ein bisschen dünn ist und die Nadeln nicht so besonders gut halten. Zugenäht habe ich das diesmal mit einem durchsichtigen Faden (praktische Sache 🙂 ), also sieht man auch das Ende, das ich von Hand zugenäht habe nicht mehr so sehr. Für den grünen Faden ist Linda, meine Mitbewohnerin als kreative Beraterin verantwortlich 😛

Hier also das Ergebnis:

Das war ja schon ganz schön, aber immer noch nicht perfekt. Außerdem brauchte ich noch ein Nadelkissen für die Handnähnadeln, die fliegen nämlich sonst immer in unserer Kommode rum, in der alles rumfliegt ^^ Also habe ich nochmal mein T-Shirt misshandelt und die Grundkreise ausgeschnitten. Damit das ganze etwas schöner wird, habe ich aus dem blauen Stoff (übrigens übriggeblieben von einem Vorhang) eine Blume ausgeschnitten und die auf die obere Hälfte aufgenäht, bevor ich das ganze zusammengenäht und gestopft habe. Sieht dann so aus:

Das wären sie, meine kleinen Schmuckstücke. Das wars fürs erste, heute werde ich mich wohl an ein paar Jeans heranwagen und sie umnähen (habe mir extra ein paar Jeansnadeln besorgt) und schauen, dass ich das gen Abend dann vernünftig kann. Immerhin haben sich schon ein paar Leute angemeldet, die Jeans umgenäht haben wollen (und bei mir ist auch die eine oder andere im Schrank, die zu lang ist, ich bin ja nun nicht die Größte :P)

Sobald ich dann da ein Ergebnis vorweisen kann, gibts nen neuen Artikel 🙂

LG Clara.

Willkommen auf meinem Nähblog!

Willkommen auf meinem Nähblog!

Wer mich kennt, wird sich sagen: Clara und kreativ? Das kann doch nur schiefgehen. Aber das möchte ich nun eindeutig widerlegen!

Schon seit längerer Zeit habe ich das Bedürfnis, mit dem Nähen an der Nähmaschine anzufangen. Manchmal sitzt Kleidung einfach nicht so, wie sie sitzen soll, manches findet man nicht so, wie man es gern hätte (oder es ist unbezahlbar) usw. – Nähen scheint da die perfekte Lösung zu sein!

Jetzt habe ich es tatsächlich geschafft, eine Nähmaschine zu bekommen, ich hatte sie mir 2011 zu Weihnachten gewünscht und dank meiner lieben Oma, die ihre alte einfach so abgetreten hat, bin ich nun stolze Besitzerin einer elektronischen Nähmaschine. Auch wenn die schon um die 35 Jahre auf dem Buckel haben dürfte, tut sie dennoch was sie tun soll und soll mir zum Anfang reichen (denn wie ihr wisst, fange ich auch viele Dinge an und lasse sie dann wieder enttäuscht liegen…).

Um genau diesem Phänomen zu entgehen, habe ich diesen kleinen Blog gestartet. Ich hoffe, dass mich das motiviert, durchzuhalten!

Mein erstes Nähprojekt habe ich auch schon gebastelt, mehr davon im nächsten Artikel (:

Viel Spaß beim Stöbern, ich freu mich, dass ihr hier seid!