Partnerpullis

Partnerpullis

Hallo ihr Lieben!

Ich unterbreche die Blogserie „Wenn Mutti heiratet“ heute mal zugunsten eines etwas kitschigen Beitrags.. Ich wollte euch die Fotos zeigen, bevor überall der Schnee wieder geschmolzen ist, sonst ist das ein bisschen seltsam (ok, letzte Woche hab ich auch Fotos aus dem Oktober gezeigt, aber egaaal) ^^

Letztes Jahr gab es bei Makerist ein Schnittmuster für einen Männerhoodie kostenlos. Ich durfte also mal wieder meinen Freund benähen. Dafür haben wir in einem Kurzurlaub bei strömendem Regen in Hamburg Stoff auf dem Stoffmarkt Holland ausgesucht. Es wurde ein melierter grün-blauer und ein grauer Sweat. Da aus einem der Stoffe nur die Ärmel werden sollten, blieb noch genug für einen Pulli für mich übrig.

Als Gag entschlossen wir uns dann, Partnerpullis draus zu machen 😉 Für den Liebsten der AnniNanni-Männerhoodie, für mich Lynn von Pattydoo. Zum Nikolaus hab ich ihm dann den Pulli auf die Stiefel gelegt (und mir meinen ^^), sodass wir jetzt Partnerpullis haben.

Seiner ist recht schlicht, mit einer leicht überschnittenen Kapuze aber ohne Eingriffstaschen oder ähnliches, das hatte er sich so gewünscht.

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Meiner ist dann quasi die detailreichere Variante: Weit überschnittene Kapuze, Eingriffstaschen, Daumenlöchern in den Bündchen und einer geplotteten Schneeflocke auf der Tasche 🙂

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Die Fotots sind in Saarbrücken in einem kleinen Wäldchen hinter der Wohnung des Liebsten entstanden. Leider fand sich kein guter Baum zum Abstellen der Kamera für ein Pärchenfoto – ich brauche dringend ein Stativ..

Jetzt ist aber genug Kitsch. Nochmal zieh ich die nicht gleichzeitig an, das ist ja peinlich 😉 Wie „gut“ dass wir eh 800km auseinander wohnen *räusper*

Ich liefer die Pullis noch schnell beim MeMadeMittwoch ab und setz mich jetzt wieder an meine Hausarbeit. Nächste Woche geht es dann mit meiner Blogserie weiter 🙂

Liebe Grüße, eure Clara (:

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Wenn Mutti heiratet… Part 2 – Das Outfit

Wenn Mutti heiratet… Part 2 – Das Outfit

Willkommen zu Teil 2 der Blogserie zur Hochzeit meiner Mutter. Hier geht es zu Teil 1 🙂

Mir war ziemlich schnell klar, dass ich mein Outfit für Muttis Hochzeit selber nähen möchte. Allerdings hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich mich für einen Schnitt entscheiden konnte.

Ich war mit meiner Mutti ihr Outfit einkaufen, deswegen wusste ich, dass es nur knapp länger als knielang war. Dementsprechend kam für mich kein bodenlanges Kleid infrage (da war ich echt ein bisschen traurig drum ^^), aber ich wollte dennoch schick aussehen. Ich liebe ja Tellerröcke und finde, sie passen einfach zu mir. Man kann sich soo toll darin drehen. Und dass ich auf Muttis Hochzeit tanzen wollte, stand ja wohl außer Frage 😉

Also habe ich einen Schnitt herausgesucht, dessen Oberteil ich mit einem einfachen Tellerrock kombinieren konnte. Es handelt sich um Burda 7527 – zufälligerweise ein Brautkleid 😉 Aber mit dem kurzen Tellerrock ist es schon nicht mehr ganz so Braut. Toll an diesem Schnitt finde ich das überkreuzte und drapierte Oberteil. Noch toller sind allerdings die Ärmel aus Spitze und das geknöpfte Rückteil – das hat mich davon überzeugt, diesen Schnitt zu nehmen.

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Nur durch die ganze kurzfristige Aktion hatte ich nur wenige Tage für das Kleid. Ich habe mir also meine Mitbewohnerin geschnappt und bin zum Maybachufer gefahren. Dort habe ich tollen Taft in… ja.. schwer zu beschreibende Farbe, ihr seht es ja auf den Fotos. Dazu gab es dann eine Spitze in Braun/ Grau, einen Reißverschluss und beziehbare Knöpfe. Außerdem türkisen Tüll, aus dem ich mir einen Petticoat nähen wollte, dazu bin ich aber leider nicht mehr gekommen (habe dann meinen schwarzen Petti drunter gezogen, das ging auch).

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Vorher habe ich noch fix ein Probeteil genäht (um es aus dem Originalstoff zu versauen, hatte ich wirklich nicht genug Zeit ^^), Kleinigkeiten angepasst und dann konnte es losgehen. Die größte Änderung war wohl, dass ich den Reißverschluss vom Rücken an die Seite verlegt habe. Durch den Tellerrock hatte ich in der rückwärtigen Mitte keine Naht mehr, sodass ein Reißverschluss da kontraproduktiv gewesen wäre. Was ich nicht dabei bedacht habe, war die Tatsache, dass die Seitennaht eine kleine Kurve macht. Eher unpraktisch für Reißverschlüsse. Aber beim ersten Anprobieren ging er zu, ich habe mir also keine weiteren Gedanken darum gemacht.

Der ein oder andere wird es sich denken können: Der Super-GAU ist eingetreten. Am Tag vor der Hochzeit habe ich das Kleidchen noch anprobiert, um zu schauen, wie es mit den endlich angenähten Knöpfen aussehen würde. Alles super soweit. Am nächsten Tag ging der Reißverschluss nicht zu. 3 Leute haben versucht ihn zu schließen, er hakte immer an der Stelle, wo er in die Kurve ging. Ich habe ihn letztlich zu bekommen, musste danach noch alles einmal zurecht rücken und –  RATSCH – Reißverschluss hin. 1 Stunde vor dem Fototermin. Whaaaaa!

Die Rettung war meine liebe Schwägerin Anna und das Nähzeug, dass ich ja wegen der Knöpfe dabei hatte. Anna hat mich dann Stückchen für Stückchen in das Kleid eingenäht. Stilecht, oder? 😀 Zum Glück hat sie echtes Talent dabei bewiesen und es ist nicht weiter aufgefallen. Aber der Schreck war erstmal groß…

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Ich war erstaunt, wie wenig man davon gesehen hat. Abends bin ich auch ohne die Naht wieder trennen zu müssen, aus dem Kleid herausgekommen – das hat mich zu der Überlegung geführt, dass es auch ohne Reißverschluss gehen muss.. Gesagt getan. Für die Feier in der Heimat habe ich einfach den Reißverschluss entfernt und ne Naht eingezogen. Fertig.

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Das einzige, was ich im Nachhinein gern geändert hätte, ist folgendes: Die Spitze war, wie der Rest des Kleides, nicht elastisch. Das hat bei einigen wilden Drehungen beim Tanzen mit meinem Bruder dazu geführt, dass mein Kleid unterm Arm gerissen ist. Ziemlich schade drum… Aber Spaß hatte ich trotzdem 😉

Die Bilder sind übrigens in Bad Sooden beim Gradierwerk entstanden. Coole Location, an der wir dann mit dem professionellen Fotografen auch Fotos fürs Album gemacht haben. Auf dem Bild seht ihr das wundervolle Brautpaar und mich mit meinen Geschwistern 🙂

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Wir sind dann nach der Trauung noch zu einem nahegelegenen See gefahren und haben mit ein bisschen Wetterglück noch ein paar tolle Fotos vom Brautpaar gemacht. Auch der Liebste und ich sind auf ein paar Fotos verewigt 🙂

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Im dritten Teil meiner Blogserie möchte ich euch noch die Teile der Deko zeigen, auf die ich Einfluss genommen habe. Und, für die Feier selbst habe ich mich in der Hochzeitsbäckerei versucht und allerhand Muffins gebacken, die zeige ich euch dann auch.

Bis dahin wünsch ich euch alles Liebe,

eure Clara (:

PS: Und da heute Mittwoch ist, spring ich schnell zum MeMadeMittwoch (endlich mal wieder!) und schau, was die anderen tolles gezaubert haben 🙂

Wenn Mutti heiratet… Part 1 – Die Einladungskarten

Wenn Mutti heiratet… Part 1 – Die Einladungskarten

Herzlich Willkommen zu einer kleinen Blogserie. Eigentlich sollte dies ein gesammelter Beitrag werden, aber ich hab so viel zu zeigen und zu erzählen, dass ich es lieber in mehrere Beiträge staffeln werde 🙂 Also hier Part 1:

 

Es ist gar nicht so lange her (okay, inzwischen schon. Ursprünglich schrieb ich diesen Artikel im Oktober 2015… aber besser spät als nie, oder?), da eröffnete unsere Mutti uns per SMS, dass ihr Lebensgefährte ihr einen Antrag gemacht habe und die beiden heiraten wollten. Ich hab mich wirklich gefreut! Diese Freude musste ich natürlich durch allerhand Kleinigkeiten ausdrücken. Ich lieeeebe Hochzeiten! Und wenn es dann jemand wagt, den man so gut kennt, dann ist das nochmal so viel schöner. Auch wenn der Gedanke im ersten Moment gewöhnungsbedürftig war, bald einen Stiefpapa zu haben, ist das ganze doch einfach wundervoll 🙂

Bald schon war klar, dass die zwei sich nicht viel Zeit nehmen lassen wollen und dass die Hochzeit relativ kurzfristig stattfinden würde. Im Gespräch mit meiner Mutti habe ich dann angeboten, die Einladungskarten zu basteln – wozu sonst habe ich meinen Plotter? Nur habe ich da noch den Aufwand ein wenig unterschätzt 😉

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Entstanden sind nach Muttis und Peters Vorstellungen 45 Einladungskarten. Die Schneidedatei ist von birdscards, allerdings an meine Bedürfnisse angepasst. Geplottet habe ich sie aus Cardstock in Beige mit Leinenstruktur. Innen ist dann ein magentafarbenes Papier mit dem Einladungstext. Geschlossen wird die Karte mit einem Ripsband, ebenfalls in Magenta, dass ich durch weißen Cardstock mit der gleichen Leinenoptik gefädelt habe. Hübsch geworden oder? Und gute 3 Tage Arbeit zwischen Plotter und Couch.

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Was lerne ich daraus? Man kann Einladungskarten toll selber machen (auch wenn diese nicht ganz mein Stil sind, passen sie doch sehr zu den beiden), aber man muss sich definitiv Zeit dafür nehmen. So gehetzt hat das irgendwann nicht mehr so viel Spaß gemacht. Aber stolz war ich dann doch durchaus 🙂 Und Mutti wurde nicht müde, allen zu erzählen, dass ich die Karten gebastelt habe. Hier noch ein paar Bilder von der Entstehung der Karten:

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Die Hochzeit hat, wie ihr dem Text der Karte schon entnehmen konntet, an zwei Tagen und an zwei Orten stattgefunden. Die standesamtliche Hochzeit war im sehr kleinen Kreis, zur Feier kamen dann einige Gäste mehr 🙂 Dafür habe ich Tischkarten geplottet, Dekogläser beschriftet und dekoriert. Dazu im dritten Teil der Serie mehr 🙂

Das war der erste Teil der Blogserie „Wenn Mutti heiratet“. Den zweiten Teil mit meinem Outfit bekommt ihr schon bald! 🙂

Alles Liebe,

eure Clara

 

PS: Und weil heut Dienstag ist, hüpf ich mal schnell zum Creadienstag und schau was die anderen so gezaubert haben 🙂

Drachen-Einladung Tutorial

Drachen-Einladung Tutorial

Hallo meine Lieben! Ich weiß, ich weiß.. ich hab lang nichts von mir hören lassen. Und nichtmal nen guten Grund dafür… Aber jetzt gibt es mal was völlig neues von mir:

Ein Tutorial inklusive Silhouette Studio Schneidedatei als Freebee 🙂 Und zwar geht es um diesen niedlichen Drachen hier:

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Die ursprüngliche Idee für den Paperball Drachen kommt von Mirka Löwenhagen. Über eine Bekannte habe ich ihn entdeckt. Eben jene Bekannte wollte das ganze als Schneidedatei für ihren Plotter und kam aber mit dem nachzeichnen etc. nicht zurecht. Mein Ehrgeiz war geweckt 😉 So ist die Schneidedatei entstanden. Ich habe den Drachen noch etwas verändert, sodass ihr eine Einladung auf seine Flügel schreiben könnt. Oder einen netten Text, wenn ihr ihn verschenken wollt. Damit alle ihn problemlos nacharbeiten können, habe ich noch eine Foto-Anleitung dazu geschrieben. Die habe ich euch ebenfalls in die Dropbox geladen.

Der fertige Drache ist relativ groß (von Kopf bis Fuß ca. 25cm), ihr könnt ihn aber problemlos verkleinern.

Nun hab ich euch aber genug auf die Folter gespannt: Hier ist die Anleitung und die Schneidedatei. Ich würd mich freuen, wenn ihr mir Fotos schickt von euren Drachen. Oder Mirka, die freut sich sicherlich auch. Der danke ich auch nochmal von Herzen für die schöne Idee und die Erlaubnis, das ganze mit euch zu teilen 🙂

Alles Liebe,

Clara (:

PS: Auf meinem Dashboard befinden sich noch einige Artikel, die ich die Tage fertig stellen will. Ich hoffe, dass ihr nicht wieder so lange darauf warten müsst! Und weil heute Freutag ist, hüpfe ich gleich da noch einmal hin. Ich freu mich schließlich sehr über meine erste Anleitung!