Wenn Mutti heiratet… Part 2 – Das Outfit

Wenn Mutti heiratet… Part 2 – Das Outfit

Willkommen zu Teil 2 der Blogserie zur Hochzeit meiner Mutter. Hier geht es zu Teil 1 🙂

Mir war ziemlich schnell klar, dass ich mein Outfit für Muttis Hochzeit selber nähen möchte. Allerdings hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich mich für einen Schnitt entscheiden konnte.

Ich war mit meiner Mutti ihr Outfit einkaufen, deswegen wusste ich, dass es nur knapp länger als knielang war. Dementsprechend kam für mich kein bodenlanges Kleid infrage (da war ich echt ein bisschen traurig drum ^^), aber ich wollte dennoch schick aussehen. Ich liebe ja Tellerröcke und finde, sie passen einfach zu mir. Man kann sich soo toll darin drehen. Und dass ich auf Muttis Hochzeit tanzen wollte, stand ja wohl außer Frage 😉

Also habe ich einen Schnitt herausgesucht, dessen Oberteil ich mit einem einfachen Tellerrock kombinieren konnte. Es handelt sich um Burda 7527 – zufälligerweise ein Brautkleid 😉 Aber mit dem kurzen Tellerrock ist es schon nicht mehr ganz so Braut. Toll an diesem Schnitt finde ich das überkreuzte und drapierte Oberteil. Noch toller sind allerdings die Ärmel aus Spitze und das geknöpfte Rückteil – das hat mich davon überzeugt, diesen Schnitt zu nehmen.

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Nur durch die ganze kurzfristige Aktion hatte ich nur wenige Tage für das Kleid. Ich habe mir also meine Mitbewohnerin geschnappt und bin zum Maybachufer gefahren. Dort habe ich tollen Taft in… ja.. schwer zu beschreibende Farbe, ihr seht es ja auf den Fotos. Dazu gab es dann eine Spitze in Braun/ Grau, einen Reißverschluss und beziehbare Knöpfe. Außerdem türkisen Tüll, aus dem ich mir einen Petticoat nähen wollte, dazu bin ich aber leider nicht mehr gekommen (habe dann meinen schwarzen Petti drunter gezogen, das ging auch).

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Vorher habe ich noch fix ein Probeteil genäht (um es aus dem Originalstoff zu versauen, hatte ich wirklich nicht genug Zeit ^^), Kleinigkeiten angepasst und dann konnte es losgehen. Die größte Änderung war wohl, dass ich den Reißverschluss vom Rücken an die Seite verlegt habe. Durch den Tellerrock hatte ich in der rückwärtigen Mitte keine Naht mehr, sodass ein Reißverschluss da kontraproduktiv gewesen wäre. Was ich nicht dabei bedacht habe, war die Tatsache, dass die Seitennaht eine kleine Kurve macht. Eher unpraktisch für Reißverschlüsse. Aber beim ersten Anprobieren ging er zu, ich habe mir also keine weiteren Gedanken darum gemacht.

Der ein oder andere wird es sich denken können: Der Super-GAU ist eingetreten. Am Tag vor der Hochzeit habe ich das Kleidchen noch anprobiert, um zu schauen, wie es mit den endlich angenähten Knöpfen aussehen würde. Alles super soweit. Am nächsten Tag ging der Reißverschluss nicht zu. 3 Leute haben versucht ihn zu schließen, er hakte immer an der Stelle, wo er in die Kurve ging. Ich habe ihn letztlich zu bekommen, musste danach noch alles einmal zurecht rücken und –  RATSCH – Reißverschluss hin. 1 Stunde vor dem Fototermin. Whaaaaa!

Die Rettung war meine liebe Schwägerin Anna und das Nähzeug, dass ich ja wegen der Knöpfe dabei hatte. Anna hat mich dann Stückchen für Stückchen in das Kleid eingenäht. Stilecht, oder? 😀 Zum Glück hat sie echtes Talent dabei bewiesen und es ist nicht weiter aufgefallen. Aber der Schreck war erstmal groß…

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Ich war erstaunt, wie wenig man davon gesehen hat. Abends bin ich auch ohne die Naht wieder trennen zu müssen, aus dem Kleid herausgekommen – das hat mich zu der Überlegung geführt, dass es auch ohne Reißverschluss gehen muss.. Gesagt getan. Für die Feier in der Heimat habe ich einfach den Reißverschluss entfernt und ne Naht eingezogen. Fertig.

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Das einzige, was ich im Nachhinein gern geändert hätte, ist folgendes: Die Spitze war, wie der Rest des Kleides, nicht elastisch. Das hat bei einigen wilden Drehungen beim Tanzen mit meinem Bruder dazu geführt, dass mein Kleid unterm Arm gerissen ist. Ziemlich schade drum… Aber Spaß hatte ich trotzdem 😉

Die Bilder sind übrigens in Bad Sooden beim Gradierwerk entstanden. Coole Location, an der wir dann mit dem professionellen Fotografen auch Fotos fürs Album gemacht haben. Auf dem Bild seht ihr das wundervolle Brautpaar und mich mit meinen Geschwistern 🙂

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Wir sind dann nach der Trauung noch zu einem nahegelegenen See gefahren und haben mit ein bisschen Wetterglück noch ein paar tolle Fotos vom Brautpaar gemacht. Auch der Liebste und ich sind auf ein paar Fotos verewigt 🙂

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Im dritten Teil meiner Blogserie möchte ich euch noch die Teile der Deko zeigen, auf die ich Einfluss genommen habe. Und, für die Feier selbst habe ich mich in der Hochzeitsbäckerei versucht und allerhand Muffins gebacken, die zeige ich euch dann auch.

Bis dahin wünsch ich euch alles Liebe,

eure Clara (:

PS: Und da heute Mittwoch ist, spring ich schnell zum MeMadeMittwoch (endlich mal wieder!) und schau, was die anderen tolles gezaubert haben 🙂

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Agentenparty zu Silvester

Agentenparty zu Silvester

Hallo und herzlich willkommen im Jahr 2015. Unglaublich… Eben habe ich noch den Halloweenartikel geschrieben und der nächste Artikel geht um unsere Silvesterparty.

Die diesjährige Party stand ganz unter dem Motto „007“ (man merkt, dass wir auf Mottopartys stehen, oder?). Passend zum Thema Bondparty haben wir also die Türklingel in einen Fingerabdruckscanner verwandelt, den Flur in einen undurchdringbare Alarmsicherung mit Lasern, den Tisch in einen Roulettetisch mit Snacks und die Dartscheibe in eine menschliche Zielscheibe 😉

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Abendbegleitend gab es ein Top-Secret-Spiel – jeder anwesende Agent musste einen Umschlag mit einer Geheimaufgabe aus dem Glas ziehen und versuchen sie zu erfüllen – und dabei natürlich nicht erwischt zu werden. Wer erwischt wird oder jemanden zu Unrecht beschuldigte, der musste seine Schande in Form dieser wunderschönen Brillen zur Schau stellen.

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Zu einer richtigen Agentenparty gehört natürlich auch die richtige Kostümierung. Hier gings die ganze Palette rauf und runter – von Bonds in Anzügen mit Fliege über Bösewichte mit Fake-Glatze und Bond-Girls in stilechter Kleidung bis hin zur Katze des Bösewichts 😉 Fotos sagen wie immer mehr als tausend Worte – also hier unsere Gruppenfotos (anklicken für größere Ansicht):

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Genäht habe ich dieses Jahr mein eigenes Silvesterkleid (Simplicity 7351) und Nessies Bondgirlkleid (Burdaschnitt), dass sich am Kleid aus Skyfall orientiert 🙂 Mit meinem Kleid bin ich nicht zufrieden gewesen – die Raffungen am Bauch haben dermaßen unvorteilhaft gewirkt, dass ich echt überlegt hatte, es sein zu lassen. Dann habe ich mit Hilfe meiner Mutti über Weihnachten noch ein paar Änderungen vorgenommen und es war wenigstens tragbar – nochmal anziehen werde ich es aber eher nicht. Deswegen gibt es auch keine zusätzlichen Fotos.

Wesentlich zufriedener bin ich mit dem, was aus Nessies Kleid geworden ist. Hier waren auch einige Änderungen notwendig (vor allem an der Taille), aber es ist jetzt einfach ein wahres Figurwunder. Der Schnitt war perfekt für Nessie ausgewählt und ich bin mit der Umsetzung glücklich – definitiv ein Hingucker 🙂

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Was sagt ihr zu meinen Kleidern und der Umsetzung des Themas? Macht ihr gern Mottopartys? Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Ideen 😉

Alles Liebe,

eure Clara (:

 

Und damit jetzt ab zum Creadienstag!

Halloween 2014

Halloween 2014

Hallo meine Lieben!

Habt ihr Lust, mich auf eine kleine Zombiejagd zu begleiten?

Zombieverfolgung

Das diesjährige Motto unserer Halloweenparty war: „Komm als deine Lieblings-Horrorfilmfigur!“ Klingt leichter als es ist 😉 Für meine Mitbewohnerin und mich war schnell klar, dass wir ein – wie auch immer – zusammen passendes Kostüm wollten. Horrorfilmpärchen sind aber recht rar gesät ^^ Nach einigem Hin und Her haben wir uns entschlossen, als Chucky die Mörderpuppe und Tiffany, seine Braut zu gehen. Nette Idee, nur hieß das: Näh dir ein Brautkleid! Kurz vor dem Beginn des UWYH-Projekts habe ich also noch schnell 5 Meter weißen Satin und 2 Meter Ikea-Gardine gekauft und nach dem Schnitt von meinem Weihnachtskleid ein bodenlanges Brautkleid+Schleier genäht 🙂 Das Make-Up verdanke ich verschiedenen Tutorials und meiner Mitbewohnerin 😀 Jetzt spanne ich euch nicht länger auf die Folter und zeige euch Chucky und Tiffany aus „Chucky und seine Braut“:

chucky

tiffany

 

Bei Chucky bin ich für das Shirt und das MakeUp verantwortlich, der Rest ist gekauft 🙂 Mit den anderen Kostümen habe ich zwar nicht viel zu tun, ich will euch sie aber nicht vorenthalten:

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Michy als Carrie aus „Carrie“

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Addy als Jigsaw aus „Saw“

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Tobi als Jason Vorhees aus „Freitag der 13.“

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Marcel, Daniel und Claudi als diverse Zombies 😀

teufelChrissie als ein kleines Teufelchen 😉

Das große Highlight auf unserem Buffettisch war ein großer Hexenkessel, gefüllt mit blubbernder Augenbowle:
Deko

Trockeneis macht wirklich Spaß 😀 Leider hab ich vergessen die meiste Deko zu fotografieren, deswegen nur diese begrenzte Auswahl 😉 Nächstes Jahr mach ich wieder mehr Fotos ^^

Wir scheinen auch als Gruppe ganz gut gewirkt zu haben, zumindest wenn man davon ausgeht, wie viele Touris uns fotografieren wollten 😉 Leider hab ich es auch da versäumt, ein Gruppenfoto zu organisieren 😦 Etwas chaotisch alles dieses Jahr, ich hoffe ihr verzeiht mir 😉

Und, wie findet ihr die Kostüme dieses Jahr? Ich bin mir in einem Brautkleid ein bisschen lächerlich vorgekommen – zumal es 12€ gekostet und nur 4 Stunden gedauert hat 😉 Aber als Kostüm hat es allemal gewirkt 😀

Alles Liebe,
eure Clara (:

Stoffverbrauch-UWYH: 3m bisher+7m Brautkleid+1m Chucky-Oberteil = 11m

Raffirock fürs Sew Along :)

Raffirock fürs Sew Along :)

Hallo meine Lieben!

Ich habs ja angekündigt, dass ich beim SewAlong mitmachen möchte – kaum zu glauben, aber ich habs auch tatsächlich geschafft! Dafür gibt es jetzt verrauschte Bilder mit komischen Blicken… 😀 Hier also mein Raffirock, für den ich mich entschieden habe:

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Dazu passend gab es ein Oberteil aus der Burda vom letzten Monat, dass schon länger auf meiner To-Sew-Liste stand. Die „Träger“ sind aus Köperband, von dem ich erstmal keine Ahnung hatte was es eigentlich ist… Aber ich hatte in meinem Fundus tatsächlich das passende Band dafür 😉

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Mir gefällt es sehr gut – auch einzeln zu Jeans o.ä. siehts gut aus. Beim nächsten Oberteil dieser Art werde ich mal die Ärmelchen weg lassen, das kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Der V-Ausschnitt im Nacken gefällt mir auch sehr gut!

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Was sagt ihr zu meinem Outfit? Die nächste Woche setze ich aus – die Hose ist nicht so meins und ich stecke sowas von im Klausurstress, da muss ich mir die Pause gönnen.

Ich geh dann mal fix Fußball gucken,

eure Clara (:

Weihnachtskleid

Weihnachtskleid

Ja ihr Lieben, ich melde mich wieder aus der Versenkung. Da ich nach meinem Steißbeinbruch endlich wieder ziemlich schmerzfrei sitzen kann und dementsprechend auch mein PC mich wieder hat, kann ich wieder bloggen 🙂 Ich freu mich! Nächste Woche sind die Semesterferien vorbei und ich fliege wieder nach Hause zu meinen beiden Lieblingen ♥ Dann wird endlich wieder fleißig genäht!

Bis dahin zeige ich euch noch mein Weihnachtskleid… Jaa, ich weiß, es ist schon fast April, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, hübsche Bilder zu machen. Ursprünglich wollte ich beim MeMadeMittwoch Sew Along mitmachen, dann packte mich aber eines Samstags die Sucht und Schwupps, war das Kleid fertig – Sachen gibts 😉

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Leider habe ich dann natürlich vergessen, zu den Feierlichkeiten selbst hübsche Bilder zu machen, deshalb wurde das Kleid jetzt auf seine Frühlingsqualitäten erprobt – ich bin zufrieden 😉

Passend zum floralen Muster des Stoffes sind wir zum asiatischen Garten hier im Saarland gefahren, um die Fotos zu machen:

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Interessanterweise war der Garten als Ausflugsziel im Netz benannt, aber auf dem folgenden Foto seht ihr den kompletten Garten… Viel zu sehen gab es also nicht, aber es war ein hübsches, idyllisches Plätzchen. Zum Glück waren wir zum Fotos machen da und nicht, um stundenlang einen Garten zu bewundern – dann wäre ich ziemlich enttäuscht gewesen 😉

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Was sagt ihr zu meinem Kleid? Der Schnitt ist aus einer meiner Burdahefte – welches weiß ich nicht mehr, aber ich habe es online gefunden 😉 Das eingesetzte Oberteil habe ich weggelassen, stattdessen trage ich einfach ein schwarzes Top drunter wie auf den Bildern oder ich nehme ein Langarmshirt, wenn es kälter ist (wie an Weihnachten) 🙂 Den Stoff, den ich abgöttisch liebe, habe ich auf dem Maybachufermarkt bei meinem Lieblingsstand gekauft. Er war zwar recht günstig (6€/m), aber ich habe für den Preis auch schon bessere Stoffe dort bekommen. Leider pillt er schon nach dem vierten oder fünften mal waschen.

Es wird also ein Kleid für besondere Gelegenheiten bleiben – egal, ich liebe es! Dementsprechend werden noch mehr von der Sorte entstehen, dieses schwingende Rockteil macht einfach Spaß 🙂 Mir muss nur noch der passende Stoff in die Hände fallen ^^

Mit diesem kleinen Lebenszeichen springe ich zu den Montagsmenschen bei meiner lieben Namensvetterin von Clemilima (schaut mal rein, sie macht auch ganz zauberhafte Sachen!), zum creadienstag und endlich mal wieder zum MeMadeMittwoch! 🙂

Bis bald, bald, bald! Ich freu mich auf meine Nähmaschinen ♥

Alles Liebe,

Clara

Anzug-WIP – Das wars…

Anzug-WIP – Das wars…

Hallo ihr,

Heute muss ich euch von meinem Scheitern berichten. Schade wohl – das mit dem Anzug wird fürs Erste nix.

Die Paspeltaschen haben (mit Anleitung) noch ganz gut funktioniert, allerdings musste ich hier schon auf Youtube Videos zurückgreifen, da die Anleitung trotz Bildern sehr spärlich war. Wenn man tolle Ebooks gewohnt ist, ist so ein Burda Schnitt wieder was anderes 😉

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Aber über die kleinen Schönheitsfehler der Taschen könnte man noch hinwegsehen, wie ich finde. Also, der nächste Schritt: Der Kragen. Und an dem bin ich jetzt endgültig verzweifelt. Ich habe mit viel pfuschen, Schokolade und hin und her schieben erreicht, dass die Teile irgendwie aufeinander passen… Aber das sieht man leider.

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Ich weiß aber nicht, warum genau es so falsch ist und wie es richtig gegangen wäre. Es hat sich alles verzogen und verkantet, das war doof. Auch nicht mit Video (denn da passen die Teile aufeinander) und mit der Anleitung sowieso nicht. *seufz*

Ich werde also – schweren Herzens, denn das ist das erste Projekt, dass diesen Weg gehen muss – aufgeben und das Projekt in eine Ecke verdammen. Vielleicht habe ich irgendwann nochmal Lust, mich damit zu beschäftigen, jetzt habe ich aber eh noch zu viel bis Weihnachten zu tun. Schade drum 😦

Bald gibt es wieder erfreulichere Posts von mir, ich mach mich nämlich jetzt an Marthas, das kann ich 😀

Alles Liebe und bis bald,

Clara

Da war doch noch was… Oder: Anzug WIP

Da war doch noch was… Oder: Anzug WIP

Hallo meine Lieben!

Jaa… Da war doch noch was… Den Anzug, für den ich schonmal ein WIP gestartet hatte, habe ich die letzten Monate (jaa, so lang ist das schon her) glatt verdrängt. Doch nun kam mein lieber Nachbar, für den der Anzug bestimmt ist, und wollte ihn haben. Zum 14.12. *schluck* Okaaay, ich gebe alles. Ich lass mich ja wohl nicht von so einem kleinen Anzug kleinkriegen, oder?!

wip2Das Schnittmuster hatte ich schon vor langer Zeit einmal zusammengeklebt, es bestand aus über 300 einzelnen DIN A4 Seiten… Allein das hat schon 2 Stunden Zeit geraubt… Nachdem ich Basti dann endlich einmal ausgemessen hatte, konnte es dieses Wochenende losgehen… Den Stoff hatten wir auch „damals“ schon gekauft:

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Schwarzer „Anzugstoff“, roter Futterstoff mit feinen Linien, passendes Vlies und silberne Knöpfe 🙂

Dann ging es also an den Zuschnitt des Stoffes.. Erst alles brav gewaschen, gebügelt und fein säuberlich in der Wohnung auslegen, damit man eine gerade Fläche zum Zuschneiden hat… ergab sich dieses Bild:

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Meine Wohnung ist definitiv zu kurz! Oder haben wir etwa zu viel Stoff gekauft? Niemals! 😉

Die Schnittteile für die Jacke aufgelegt, sah der Stoff nochmal um ein Vielfaches größer aus…

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Nachdem dann auch die Hose zugeschnitten war, sind noch etwa 3m Stoff übrig, vermutlich war das noch für eine zweite Jacke (in Gehrocklänge) oder die Weste gedacht, aber wir werden sehen, was da noch draus entstehen wird.

Zugeschnitten liegen die Teile übrigens jetzt (jaa, sogar auch schon das Futter) in kleinen Häufchen zusammen… Sieht recht chaotisch aus, mal sehen, ob ich da noch den Überblick behalte. Ich bin gespannt:

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Übrigens hab ich beim Vlies aufbügeln gemerkt, dass der Stoff nicht allzu viel Hitze verträgt – zum Leidwesen meines Bügeleisens…

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Nach einer halben Stunde knibbeln ist immerhin der Großteil des geschmolzenen Polyesters wieder ab und das Bügeleisen bleibt nicht mehr überall dran hängen. Zum Glück war das nur eine kleine Paspel, die mir da innerhalb von Sekunden unter dem Bügeleisen weggeschmolzen ist und nicht eines der größeren Teile, das wäre wesentlich ärgerlicher gewesen. Nur war es mit so wenig Hitze, die der Stoff verträgt, nicht ganz leicht, das Vlies aufzubügeln. Hat alles so seine Zeit gedauert 😉

Hier dann noch ein bisschen Statistik für euch:

  • Stoffverbrauch (da alles zugeschnitten): gut 5m Anzugstoff, 1m Vlies und fast 2m Futterstoff
  • benötigte Zeit: 3h Schnittmuster kleben und auseinanderschneiden, 3h Zuschnitt, 1h Vlies aufbügeln, 1/2h Bügeleisen von Stoff befreien 😉
  • erstaunlich wenig Nerven – ich fürchte da kommt das große noch auf mich zu…

Ich stürze mich mal hiermit zum Creadienstag und gehe die ersten Nähte nähen *bibber*

Alles Liebe,

Clara (: