Schatullen-Karussell fürs Knopfchaos

Schatullen-Karussell fürs Knopfchaos

Hallo meine Lieben!

Als ich am Aufräumen und Sortieren meines neuen Nähzimmers war, sind mir doch noch einige Dinge aufgefallen, die ich noch ändern möchte, bevor ich es euch zeige. Meine Knöpfe hatte ich in der alten Wohnung in Gläsern unter einem Regal hängen. Eigentlich ganz cool, im neuen Nähzimmer wollte sich aber nicht so recht ein Platz für das Regal finden. Deswegen musste eine neue Lösung für die Knöpfe her.

Diese Lösung präsentierte mir in einer meiner Plottergruppen der Schachtelprinz 😉 Jens bietet in seinem Shop allerhand tolle Dateien für Schachteln und ähnliches, die man dann mit den Silhouette-Plottern schneiden kann. Ich bin ein großer Fan von 3D- Plotterzeug, sodass mir dieses Schatullen-Karussell, das Jens letzte Woche zeigte, gleich ins Auge fiel. Okaaay, ich gebs zu, ich musste es einfach haben und hab mir hinterher überlegt wofür 😉

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Aber für meine Knöpfe ist es genau richtig. Ich habe es aus weißem Cardstock mit Leinenoptik gebastelt, dazu dann einige farbige Kartons kombiniert. Die Griffe sind kleine Perlen, die vor bestimmt 10 Jahren mal zu einem allzu schnell gerissenen Armband von mir gehörten – ich weiß schon, warum ich alles aufhebe 😉 Das restliche Material ist von Action (und da ich was aufgebraucht hab, darf ich sicher wieder neues kaufen ^^)

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Das geniale an diesem Karussell ist zum einen, dass man es drehen kann (hat schon so seinen Sinn, dass es Karussell heißt ;)) und zum anderen das Geheimfach. Denn unter dem Pfropfen mit der Rose obendrauf befindet sich noch ein kleiner Schachtelturm mit drei weiteren Schubladen. In dem hab ich meine Lieblingsknöpfe versteckt 😉

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Insgesamt sinds dann 24 große und 3 kleine versteckte Schubladen. Damit ist das Karussell übrigens auch als Adventskalender geeignet! Ich bin ganz verliebt in dieses Teil! Auch wenn es mich einen ganzen verregneten Basteltag und einiges Papier aus meinem Bestand gekostet hat, bin ich sehr glücklich damit 🙂 Und wer weiß, vielleicht findet sich ja der ein oder andere Abnehmer für Weihnachten 😉 Denn neben Knöpfen würde wunderbar Schmuck, Bastelzeug, Perlen und alles mögliche seinen Platz darin finden. Hier nochmal in seiner ganzen Pracht mit den verschiedenen Schubladen:

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Ich hüpfe mit meinem Schatullen-Karussell noch schnell zum Creadienstag und verbleibe mit dem Versprechen, dass ich euch bald mein Nähzimmer zeige. Morgen gibts aber noch nen neuen Pulli von mir, da hab ich nämlich wenigstens die Bilder schon fertig 🙂

Alles Liebe,

Clara (:

 

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Wenn Mutti heiratet… Part 1 – Die Einladungskarten

Wenn Mutti heiratet… Part 1 – Die Einladungskarten

Herzlich Willkommen zu einer kleinen Blogserie. Eigentlich sollte dies ein gesammelter Beitrag werden, aber ich hab so viel zu zeigen und zu erzählen, dass ich es lieber in mehrere Beiträge staffeln werde 🙂 Also hier Part 1:

 

Es ist gar nicht so lange her (okay, inzwischen schon. Ursprünglich schrieb ich diesen Artikel im Oktober 2015… aber besser spät als nie, oder?), da eröffnete unsere Mutti uns per SMS, dass ihr Lebensgefährte ihr einen Antrag gemacht habe und die beiden heiraten wollten. Ich hab mich wirklich gefreut! Diese Freude musste ich natürlich durch allerhand Kleinigkeiten ausdrücken. Ich lieeeebe Hochzeiten! Und wenn es dann jemand wagt, den man so gut kennt, dann ist das nochmal so viel schöner. Auch wenn der Gedanke im ersten Moment gewöhnungsbedürftig war, bald einen Stiefpapa zu haben, ist das ganze doch einfach wundervoll 🙂

Bald schon war klar, dass die zwei sich nicht viel Zeit nehmen lassen wollen und dass die Hochzeit relativ kurzfristig stattfinden würde. Im Gespräch mit meiner Mutti habe ich dann angeboten, die Einladungskarten zu basteln – wozu sonst habe ich meinen Plotter? Nur habe ich da noch den Aufwand ein wenig unterschätzt 😉

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Entstanden sind nach Muttis und Peters Vorstellungen 45 Einladungskarten. Die Schneidedatei ist von birdscards, allerdings an meine Bedürfnisse angepasst. Geplottet habe ich sie aus Cardstock in Beige mit Leinenstruktur. Innen ist dann ein magentafarbenes Papier mit dem Einladungstext. Geschlossen wird die Karte mit einem Ripsband, ebenfalls in Magenta, dass ich durch weißen Cardstock mit der gleichen Leinenoptik gefädelt habe. Hübsch geworden oder? Und gute 3 Tage Arbeit zwischen Plotter und Couch.

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Was lerne ich daraus? Man kann Einladungskarten toll selber machen (auch wenn diese nicht ganz mein Stil sind, passen sie doch sehr zu den beiden), aber man muss sich definitiv Zeit dafür nehmen. So gehetzt hat das irgendwann nicht mehr so viel Spaß gemacht. Aber stolz war ich dann doch durchaus 🙂 Und Mutti wurde nicht müde, allen zu erzählen, dass ich die Karten gebastelt habe. Hier noch ein paar Bilder von der Entstehung der Karten:

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Die Hochzeit hat, wie ihr dem Text der Karte schon entnehmen konntet, an zwei Tagen und an zwei Orten stattgefunden. Die standesamtliche Hochzeit war im sehr kleinen Kreis, zur Feier kamen dann einige Gäste mehr 🙂 Dafür habe ich Tischkarten geplottet, Dekogläser beschriftet und dekoriert. Dazu im dritten Teil der Serie mehr 🙂

Das war der erste Teil der Blogserie „Wenn Mutti heiratet“. Den zweiten Teil mit meinem Outfit bekommt ihr schon bald! 🙂

Alles Liebe,

eure Clara

 

PS: Und weil heut Dienstag ist, hüpf ich mal schnell zum Creadienstag und schau was die anderen so gezaubert haben 🙂