Weihnachtskleid

Weihnachtskleid

Ja ihr Lieben, ich melde mich wieder aus der Versenkung. Da ich nach meinem Steißbeinbruch endlich wieder ziemlich schmerzfrei sitzen kann und dementsprechend auch mein PC mich wieder hat, kann ich wieder bloggen 🙂 Ich freu mich! Nächste Woche sind die Semesterferien vorbei und ich fliege wieder nach Hause zu meinen beiden Lieblingen ♥ Dann wird endlich wieder fleißig genäht!

Bis dahin zeige ich euch noch mein Weihnachtskleid… Jaa, ich weiß, es ist schon fast April, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, hübsche Bilder zu machen. Ursprünglich wollte ich beim MeMadeMittwoch Sew Along mitmachen, dann packte mich aber eines Samstags die Sucht und Schwupps, war das Kleid fertig – Sachen gibts 😉

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Leider habe ich dann natürlich vergessen, zu den Feierlichkeiten selbst hübsche Bilder zu machen, deshalb wurde das Kleid jetzt auf seine Frühlingsqualitäten erprobt – ich bin zufrieden 😉

Passend zum floralen Muster des Stoffes sind wir zum asiatischen Garten hier im Saarland gefahren, um die Fotos zu machen:

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Interessanterweise war der Garten als Ausflugsziel im Netz benannt, aber auf dem folgenden Foto seht ihr den kompletten Garten… Viel zu sehen gab es also nicht, aber es war ein hübsches, idyllisches Plätzchen. Zum Glück waren wir zum Fotos machen da und nicht, um stundenlang einen Garten zu bewundern – dann wäre ich ziemlich enttäuscht gewesen 😉

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Was sagt ihr zu meinem Kleid? Der Schnitt ist aus einer meiner Burdahefte – welches weiß ich nicht mehr, aber ich habe es online gefunden 😉 Das eingesetzte Oberteil habe ich weggelassen, stattdessen trage ich einfach ein schwarzes Top drunter wie auf den Bildern oder ich nehme ein Langarmshirt, wenn es kälter ist (wie an Weihnachten) 🙂 Den Stoff, den ich abgöttisch liebe, habe ich auf dem Maybachufermarkt bei meinem Lieblingsstand gekauft. Er war zwar recht günstig (6€/m), aber ich habe für den Preis auch schon bessere Stoffe dort bekommen. Leider pillt er schon nach dem vierten oder fünften mal waschen.

Es wird also ein Kleid für besondere Gelegenheiten bleiben – egal, ich liebe es! Dementsprechend werden noch mehr von der Sorte entstehen, dieses schwingende Rockteil macht einfach Spaß 🙂 Mir muss nur noch der passende Stoff in die Hände fallen ^^

Mit diesem kleinen Lebenszeichen springe ich zu den Montagsmenschen bei meiner lieben Namensvetterin von Clemilima (schaut mal rein, sie macht auch ganz zauberhafte Sachen!), zum creadienstag und endlich mal wieder zum MeMadeMittwoch! 🙂

Bis bald, bald, bald! Ich freu mich auf meine Nähmaschinen ♥

Alles Liebe,

Clara

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Martha No. 4 :)

Martha No. 4 :)

Hallo ihr lieben,

bevor wir uns gleich auf den Weg zurück nach Saarbrücken machen (es ist einfach zu früh für mich…), möchte ich euch zum MeMadeMittwoch wieder eine Martha zeigen – diesmal eine für mich 🙂

Die Fotos sind in den Schlossberghöhlen und der darüber liegenden Ruine des Schlosses Homburg entstanden – wir hatten einen schönen Tag und viel Spaß 🙂 Ich hoffe, ihr habt das jetzt auch!

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So eine hübsche Gegend 🙂4

Treppen ohne Ende…5

Torbögen in groß…9

…und klein (:6

Wir waren nicht die einzigen, die die Kulisse schön fanden 😉7

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Und ganz schick, mit Helm! 😉

Und, wie gefällt euch diese Martha? Sie ist aus einem ganz weichen, aber etwas dickeren Stoff vom Maybachufermarkt genäht, im Kragen ist Baumwolle 🙂 Ich finde sie wunderschön, sie ist inzwischen zu meinem Lieblingsoberteil geworden 🙂 Ich muss mehr von diesem Stoff haben! Und dann noch ganz viele Herbstmarthas nähen 🙂

Ach, und das Glöckchen war die Idee meines Liebsten – irgendwie mag er Glöckchen 😀

Liebste Grüße, ich fahr jetzt zum Bahnhof,

eure Clara (:

Martha No. 3

Martha No. 3

Hallo meine Lieben,

da bin ich wieder 😉 Gut angekommen im fernen Saarbrücken und schweren Herzens für die nächsten Wochen von meiner Nähmaschine verabschiedet, bin ich jetzt hier und hole auf, was ich noch zu bloggen habe 🙂

Den Anfang macht zum MeMadeMittwoch (endlich wieder!) eine Martha. Aber das schöne daran? Die war nicht für mich sondern für mein (wieder schwangeres *_*) Schwesterlein!

Nur mit einem Maß und grobem Schätzen der Größe musste ich arbeiten, aber das Ergebnis passt tatsächlich 🙂 Diese Martha ist als Stillversion genäht, das heißt, dass sie unter der Brust ein Bündchen hat, an dem man das Oberteil anheben kann. Darunter sind dann Aussparungen für den Still-BH. So kann meine liebste Schwester dieses Oberteil auch noch im Februar tragen, wenn das Kleine auf dieser Welt ist. 🙂 Hach, ich freu mich so – wieder ganz kleine Babykleidung nähen :3

Genug geredet, hier kommen die Bilder vom Schwesterlein mit Babybauch in Still-Martha:

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Ist der Babybauch nicht allzu süß? Hach…

Den Stoff hat sie sich selbst ausgesucht – indem ich für sie auf dem Stoffmarkt am Maybachufer war und ihr immer wieder Bilder geschickt habe 😉 Ich finde, wir haben eine gute Wahl getroffen 😉 Was meint ihr?

Bei der nächsten Still-Martha setze ich das Bündchen an der Brust etwas tiefer, verlängere also das Oberteil. Dann werde ich das Bündchen an sich noch etwas breiter machen – dann sieht es sicher noch besser aus.

Ich geh dann mal schauen, was die anderen Mädels beim MeMadeMittwoch so gezaubert haben – ob man da jetzt wohl viele Marthas antrifft? Also ich bin ja noch völlig im Martha-Fieber :3

Liebe Grüße, bald gibts mehr von mir (eine Horror-Galerie, freut euch schon mal drauf…)

eure Clara (:

Das Flohmarkt Abenteuer

Das Flohmarkt Abenteuer

Am Sonntag war ich ja mit einer Kommilitonin auf dem Flohmarkt im Mauerpark. Ich hatte es tatsächlich geschafft, noch alle Milka-Packungen, die ich liegen hatte komplett zu vernähen, sodass ich mit 13 kleinen Milka, 9 großen Milka und 5 Ritter Sport Täschchen hin gefahren bin.

Der Tag begann viel zu früh und viel zu kalt. Um 7 Uhr hatten wir unseren Stand bekommen (leider in einer Ecke, in der nicht so viel los war) und um halb 8 war auch schon alles aufgebaut. Das war ein kleines Abenteuer, so ganz ohne Licht und mit Kerzen, die immer wieder ausgegangen sind.. ^^ Während wir aufgebaut haben, fing es schon an zu schneien, allerdings nur ganz leicht und die ersten Händler kamen und haben uns ausgefragt, was wir verkaufen („Hast du Schmuck? Pelz? Silber?“ oder „Verkauft ihr noch was anderes als diesen Künstlerkram?“). Die ersten „normalen“ Flohmarktgänger, die auch eher zu unserer Zielgruppe gehören, kamen dann so gegen 9. Stand

Der Schnee wurde immer heftiger und setzte uns immer mehr zu. Ich liebe Schnee, aber wenn er mir mitten in den Stand weht und all meine Taschen nass und eisig macht, dann mag ich ihn nicht mehr so sehr. Dementsprechend kalt und unangenehm war das Wetter auch insgesamt (um 11 haben wir auch schon den ersten Glühwein getrunken ;))

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Der erste echte Kunde lies noch eine Weile auf sich warten. Um halb 11 verkaufte Sophie ihre ersten Schmuckstücke, ich habe um 11 etwa meine ersten 2 Täschchen verkauft. 🙂 Danach gings bei mir recht schnell, da ab dann wenigstens ein paar Leute anwesend waren. Die Schokolade ist super weggegangen, bis ein „netter“ Mann von der Security mir verboten hat, weiter gute Laune in Form von Schokolade zu verteilen (weil ich keine Lizenz zum Verkauf von Speisen habe…). Na super. Ich hab das dann trotzdem immer so ein wenig unter der Hand gemacht 😉

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Allerdings war insgesamt für diesen so beliebten Flohmarkt, verdammt wenig los. Ich würde schätzen, dass nur etwa ein Viertel der normalen Besucherzahlen erreicht wurden. Alle, mit denen ich gesprochen habe, haben gesagt, dass ich mir keinen schlechteren Tag hätte aussuchen können, um mich das erste Mal auf einen Flohmarkt zu stellen… Na toll 😀 P1080575

Es wurde immer kälter und unangenehmer, zwischendurch ist man immer mal ein bisschen in der Gegend rum gehüpft, so wirklich warm ist einem aber nie geworden. Gegen 15 Uhr haben wir dann auch beschlossen, aufzubrechen, weil kaum noch etwas los war und auch die Stände um uns herum schon größtenteils eingepackt hatten. Wir waren gerade dabei, alles zusammen zu sammeln, als es auf einmal ein lautes Krachen gab und einen kleinen Schrei. Ein paar Stände weiter ist der einzige noch besetzte Stand unter den Schneemassen zusammengebrochen o.o Natürlich, während die beiden Standbesitzer darin saßen. Es ist nichts weiter passiert, nur dass die zwei einen ganz schönen Schreck bekommen haben. Die haben dann erstmal ein Stückchen Schokolade von mir bekommen, viel mehr konnte ich nicht tun. Die taten mir schrecklich leid, das hätte uns ja genauso passieren können. Die Reaktion der Security fand ich auch super: „Naja, sind Sie ja selbst Schuld, wenn Sie nicht den Schnee runter machen zwischendurch. Da sind Sie verantwortlich für!“… Nette Menschen gibts da.

Insgesamt haben wir, dadurch, dass eher wenig los war, mehr oder weniger mäßig verkauft. Bei mir sind 8 Täschchen weggegangen, ich habe also locker meine Ausgaben drin und noch einen kleinen Gewinn gemacht 🙂 Für Sophies Schmuck war leider nicht das richtige Publikum da, immerhin hat aber auch sie einen Großteil ihrer Ausgaben wieder rein geholt.

Jetzt kann ich mich endlich daran machen, was zu nähen, dass nicht aus Folie besteht – eine Wohltat 😉 Die nächsten Tage werden wohl noch so fällige Weihnachtsgeschenke genäht werden, die ich euch dann nach Weihnachten erst zeigen kann, aber ich mach sicherlich auch was, dass ich euch zeigen kann!

Bis dahin, einen schönen Abend,

eure Clara (:

 

Viel Farbe im Grau

Viel Farbe im Grau

Das ist der Name einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, krebskranken Kindern etwas Farbe und ein Lächeln in deren Krankenzimmer zu bringen. Dieser Verein hat eine Aktion ins Leben gerufen, die so schön ist, dass ich schnell noch beschlossen habe, dort mit zu machen.

Sie bitten nähende Menschen, Beanies, also Mützen, in schönen bunten Farben zu nähen und sie Ihnen zu schicken, damit diese dann weiter an die kleinen Kämpfer als schönes Geschenk zu Weihnachten gegeben werden können. Ich finde, dass das eine so wundervolle Aktion ist, dass ich direkt daran teilnehme und auch schon das Schnittmuster, das sie einem zur Verfügung stellen, ausgedruckt habe. Bis zum Ende der Woche soll ich noch die Mützchen nähen und dort hin schicken.

Falls noch einer von euch Interesse hat, mit zu machen (so ein Mützchen ist super schnell genäht!), der kann sich das hier mal genauer ansehen (und schnell noch mitmachen!).

 

Ein ganz anderes Thema, dass ich noch schnell erzählen wollte, ist, dass ich den Platz auf dem Flohmarkt im Mauerpark am kommenden Sonntag, den 9.12. reserviert habe. Also, an alle Berliner: Kommt mich besuchen! (: Ich werde dort einige Stunden (von ca. 6 Uhr morgens bis min. 16 Uhr) in der Kälte sitzen und meine Milkatäschchen (und vielleicht noch einige Eulen) zum Kauf anbieten. Ich freu mich auf euch!

Das wärs für den Moment, ich geh dann mal weiter Täschchen nähen.

Liebe Grüße,

eure Clara (:

Ich seh nur noch Schokolade…

Ich seh nur noch Schokolade…

…Zumindest wenn ich ans Nähen denke. Da es bei einem Discounter ein Angebot für Milka Schoki gab, habe ich glatt mal zugegriffen und nun eine Menge Material für meine Flohmarkt-Produktion. Einen Teil davon habe ich heute fertiggestellt und daraus besteht mein heutiges Creadienstags-Projekt:

Die eine Tasche habe ich wie schon vorher mit einem Reißverschluss geschlossen, die andere Tasche hat Klettverschlüsse bekommen. Mir gefällt die Reißverschlussvariante besser, ich werd aber auch ein paar mit Klettverschlüssen mit zum Flohmarkt nehmen.

Ansonsten habe ich das Problem mit den Falten in der Folie gelöst: 2 Personen und ein Spatel schaffen viel mehr als eine Person allein 😉

Daher hab ich meine ganze Folie jetzt verbraucht und schon die Verpackungen vorbereitet, da die sich aber noch wellen kommen die heute über Nacht in die Presse 😀 Hier seht ihr mal einen Ausblick auf das, was mich die nächsten Tage erwartet:

Ich freu mich drauf und zeige euch dann die Ergebnisse (allerdings alle auf einmal ;))

Weitere Creadienstagsprojekte gibt es hier!

Liebe Grüße,

Clara (:

Quadratisch, Praktisch, Tasche!

Quadratisch, Praktisch, Tasche!

Nach einem wunderschönen Wochenende bin ich wieder in Berlin und konnte es mir nicht verkneifen, mich erneut an eine kleine Flohmarktvorbereitung zu setzen. Dieses Mal ist es allerdings kein Täschchen von Milka sonder eine Schoko-Tasche aus einer großen Ritter Sport Tafel. Die hatte Basti mal mit der Ausrede gekauft, dass ich ja das Papier brauchen könne 😉 Da musste ich das ja jetzt umsetzen ^^

Als Innenfutter dient wieder ein Original-70er Jahre Stoff, diesmal habe ich allerdings statt eines Reißverschlusses 2 Klettverschlüsse hinten befestigt. Dadurch lässt sich die Tasche nicht komplett schließen, ist also nur für etwas größere Teile geeignet. Vielleicht mache ich noch einmal eine Version mit Reißverschluss, die sich dann auch als Portmornaie zum  Beispiel eignet. Dann aber eher aus der etwas kleineren Variante. Hier also das Täschchen, das ebenfalls mit zum Flohmarkt wandern wird (der übrigens ne Woche später ist, ich hatte da was verwechselt…):

Sogar an mein Label habe ich diesmal gedacht (: Ich bin ziemlich zufrieden, das einzige was mich noch immer (an all den Taschen) stört, ist, dass die Bucheinschlagfolie so Falten wirft. Das ist echt unschön, weil sie dadurch ein wenig unprofessionell aussehen. Nur habe ich echt keine Ahnung, wie ich es schaffe, dass die keine Falten wirft… Heute Nacht presse ich die Folie, die ja sonst auf einer Rolle ist mal und hoffe, dass es mir dann leichter fällt, sie faltenfrei aufzubringen…

Bis dahin, gute Nacht!

Eure Clara (: