Stoffmixpulli zum MeMadeMittwoch

Stoffmixpulli zum MeMadeMittwoch

Hallo meine Lieben 🙂

Bevor das Wetter so richtig schön frühlingshaft wird, möchte ich euch noch einen meiner Winterpullover zeigen. Als ich den Schnitt Nelly von pattydoo gesehen habe, war mir direkt klar, dass ich auch eine Nelly brauche (der Name hat da bestimmt auch eine Rolle gespielt, unsere Hündin hieß früher Nelly) 🙂

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Also bin ich mit zwei Freundinnen auf den Maybachufermarkt gegangen und habe mich mit drei Stoffen und passender Kordel eingedeckt.Voll motiviert habe ich am gleichen Abend angefangen und für den Zuschnitt doch länger als normalerweise gebraucht.. Durch die Teilungen ist es recht aufwändig sich zu überlegen, welches Teil nun aus welchem Stoff und wie rum muss ich das nun auflegen..? Hat zu dem einen oder anderen Fehler geführt, aber irgendwann dann doch geklappt 🙂

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Dann wollte ich Ösen an die Kapuze anbringen, krame meine Ösen hervor und finde das Werkzeug, das zur Befestigung dabei ist, nicht. Das muss während des Umzugs irgendwie verloren gegangen sein. Bis ich dann irgendwann mit zwei anderen Freundinnen unterwegs war, um mir neue Ösen (ohne Ösen bekommt man das Werkzeug auch nicht) zu besorgen, verging wieder einiges an Zeit. Dann zog ich mir noch eine Rückenverletzung zu und lag zwei Wochen flach – das Projekt Stoffmixpulli schien unter keinem guten Stern zu stehen 😉

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Umso glücklicher bin ich dann doch mit dem Ergebnis 🙂 Der Liebste hat sich mal wieder die Mühe gemacht und ist mit mir in einen nahegelegenen Park gegangen, um Fotos von mir zu machen – und ich hab mich in arge Gefahr gebracht, nass zu werden 😀 Da haben wir auch gleich noch ein Projekt fotografiert, das zeige ich euch aber nächste Woche 😉

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An der versteckten Eingrifftasche habe ich mit SnapPap gearbeitet, das finde ich super für Akzente an Pullovern etc. Eigentlich wollte ich das an der Kapuze auch noch einmal aufgreifen, habe es aber durch die lange Pause dann vergessen ^^

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Meinen Pulli schicke ich noch zum MeMadeMittwoch und kuschel mich jetzt in ihn ein und schaue was die anderen Mädels dort zum Weltfrauentag gezaubert haben… Danach gehts dann an Frühlingsklamotten! 😉

Alles Liebe, Clara (:

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WIP: Mein Nähzimmer

WIP: Mein Nähzimmer

Hallo ihr Lieben, hier ist ein Lebenszeichen von mir 🙂 Für den letzten Artikel der Blogserie fehlen mir ein paar Fotos, das war jetzt meine (zugegebenermaßen schlechte) Ausrede, nicht zu bloggen.

Übers Nähen gibt es derzeit auch nicht so viel zu berichten, ich finde kaum Zeit mich damit zu beschäftigen. Die Bachelorarbeit ist angemeldet und ich versuche mich nicht allzu sehr vom Schreiben abzulenken 😉 Deswegen blogge ich auch gerade. äh ja 😀

Der zweite große zeitfressende Faktor ist, dass der Liebste und ich demnächst (endlich, endlich, endlich!) in unsere gemeinsame Wohnung ziehen. Der Umzug ist für Anfang September angesetzt, nächste Woche bekommen wir schon die Schlüssel für die neue Wohnung 🙂 Das heißt, es wird Zeit, die Zimmerbelegung und entsprechend auch mein Nähzimmer zu planen! Gott, was freue ich mich darauf 🙂 Wenn ihr mögt, nehme ich euch ein bisschen mit in meinen Kopf.. bzw. erstmal mit in unseren Grundriss 😉 Hier das Zimmer der Wahl:

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Der Liebste und ich teilen uns ein Näh- und Arbeitszimmer. Mit gut 5*3,19m ist es nicht ganz klein und eigentlich sollte auch alles rein passen 😀 Von meiner Seite aus sollen ein großer Eckschreibtisch (Platz für Nähmaschine und Overlock, sowie Plotter und Laptop) mit Staumöglichkeiten rein, ein 5*5 großes Kallax für die Stoffe, sowie endlich ein Zuschneidetisch. Den will ich, wie so oft im Netz gesehen, aus IKEA Möbeln selber bauen. Er wird aus zwei Kallax (2*2) und insgesamt 4 Schubladenschränken Alex bestehen. Das ganze kommt auf eine Platte und dann kommen Rollen drunter, oben kommt dann noch etwas erhöht ebenfalls eine Platte mit Schneidematten. Der fertige Tisch wird etwa Maße von 80*195 haben, also reichen für 2 Meter Stoff! Endlich nicht mehr auf dem Boden zuschneiden müssen… Insgesamt wird der Tisch auch eine Höhe von etwas über einem Meter haben, perfekte Arbeitshöhe also.

Ich habe dann mal den IKEA Büroplaner benutzt und kann euch zeigen, wie mein bisheriger Plan aussieht:

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Hier der Grundriss. Rechts neben die Tür kommt das große Kallax. In die Ecke dann der Zuschneidetisch, den ich bei Bedarf Richtung Schreibtisch ziehen und auch drehen kann. Die Schreibtische sind die Limnon Tische mit an den Ecken jeweils erneut Alex Schubladen als Füße. Die andere Raumhälfte darf der Liebste dann gestalten 😉

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Der Blick von Richtung Tür ist dann dieser. Man sieht gut den Zuschneidetisch (da stehen allerdings nicht die richtigen Alex davor, die gab es nicht in dem Planer…) und den vielen Platz auf den Schreibtischen.

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Hier von Richtung Fenster aus gesehen kann man auch die Alex-Regale als Schreibtischfüße sehen. Gefällt mir bis jetzt sehr gut. Die Möbel sind bewusst alle weiß gehalten, da durch die Stoffe sicher noch genug Farbe rein kommt. Aber ein bisschen farbliche Akzente will ich auf jeden Fall reinbringen. Ich habe günstig ein paar Holzboxen in pastelligem grün und gelb gekauft, diese Farben will ich dann auch wieder in der Wandgestaltung aufnehmen. Mal sehen wie genau 😉 Vielleicht hänge ich die Boxen an die Wand und male im Hintergrund Quadrate in den ergänzenden Farben? Hmm..

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Als nächstes werde ich wohl mal die Möbel bei Ikea kaufen und aufbauen, dann berichte ich euch vom Bauen des Zuschneidetisches und zeige euch erste Fotos. 🙂 Freut mich, wenn ich euch dann wiedersehe! Vielleicht gibts ja beim Creadienstag noch nette Ideen…

Alles Liebe,

eure Clara (:

 

 

Partnerpullis

Partnerpullis

Hallo ihr Lieben!

Ich unterbreche die Blogserie „Wenn Mutti heiratet“ heute mal zugunsten eines etwas kitschigen Beitrags.. Ich wollte euch die Fotos zeigen, bevor überall der Schnee wieder geschmolzen ist, sonst ist das ein bisschen seltsam (ok, letzte Woche hab ich auch Fotos aus dem Oktober gezeigt, aber egaaal) ^^

Letztes Jahr gab es bei Makerist ein Schnittmuster für einen Männerhoodie kostenlos. Ich durfte also mal wieder meinen Freund benähen. Dafür haben wir in einem Kurzurlaub bei strömendem Regen in Hamburg Stoff auf dem Stoffmarkt Holland ausgesucht. Es wurde ein melierter grün-blauer und ein grauer Sweat. Da aus einem der Stoffe nur die Ärmel werden sollten, blieb noch genug für einen Pulli für mich übrig.

Als Gag entschlossen wir uns dann, Partnerpullis draus zu machen 😉 Für den Liebsten der AnniNanni-Männerhoodie, für mich Lynn von Pattydoo. Zum Nikolaus hab ich ihm dann den Pulli auf die Stiefel gelegt (und mir meinen ^^), sodass wir jetzt Partnerpullis haben.

Seiner ist recht schlicht, mit einer leicht überschnittenen Kapuze aber ohne Eingriffstaschen oder ähnliches, das hatte er sich so gewünscht.

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Meiner ist dann quasi die detailreichere Variante: Weit überschnittene Kapuze, Eingriffstaschen, Daumenlöchern in den Bündchen und einer geplotteten Schneeflocke auf der Tasche 🙂

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Die Fotots sind in Saarbrücken in einem kleinen Wäldchen hinter der Wohnung des Liebsten entstanden. Leider fand sich kein guter Baum zum Abstellen der Kamera für ein Pärchenfoto – ich brauche dringend ein Stativ..

Jetzt ist aber genug Kitsch. Nochmal zieh ich die nicht gleichzeitig an, das ist ja peinlich 😉 Wie „gut“ dass wir eh 800km auseinander wohnen *räusper*

Ich liefer die Pullis noch schnell beim MeMadeMittwoch ab und setz mich jetzt wieder an meine Hausarbeit. Nächste Woche geht es dann mit meiner Blogserie weiter 🙂

Liebe Grüße, eure Clara (:

Wenn Mutti heiratet… Part 2 – Das Outfit

Wenn Mutti heiratet… Part 2 – Das Outfit

Willkommen zu Teil 2 der Blogserie zur Hochzeit meiner Mutter. Hier geht es zu Teil 1 🙂

Mir war ziemlich schnell klar, dass ich mein Outfit für Muttis Hochzeit selber nähen möchte. Allerdings hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich mich für einen Schnitt entscheiden konnte.

Ich war mit meiner Mutti ihr Outfit einkaufen, deswegen wusste ich, dass es nur knapp länger als knielang war. Dementsprechend kam für mich kein bodenlanges Kleid infrage (da war ich echt ein bisschen traurig drum ^^), aber ich wollte dennoch schick aussehen. Ich liebe ja Tellerröcke und finde, sie passen einfach zu mir. Man kann sich soo toll darin drehen. Und dass ich auf Muttis Hochzeit tanzen wollte, stand ja wohl außer Frage 😉

Also habe ich einen Schnitt herausgesucht, dessen Oberteil ich mit einem einfachen Tellerrock kombinieren konnte. Es handelt sich um Burda 7527 – zufälligerweise ein Brautkleid 😉 Aber mit dem kurzen Tellerrock ist es schon nicht mehr ganz so Braut. Toll an diesem Schnitt finde ich das überkreuzte und drapierte Oberteil. Noch toller sind allerdings die Ärmel aus Spitze und das geknöpfte Rückteil – das hat mich davon überzeugt, diesen Schnitt zu nehmen.

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Nur durch die ganze kurzfristige Aktion hatte ich nur wenige Tage für das Kleid. Ich habe mir also meine Mitbewohnerin geschnappt und bin zum Maybachufer gefahren. Dort habe ich tollen Taft in… ja.. schwer zu beschreibende Farbe, ihr seht es ja auf den Fotos. Dazu gab es dann eine Spitze in Braun/ Grau, einen Reißverschluss und beziehbare Knöpfe. Außerdem türkisen Tüll, aus dem ich mir einen Petticoat nähen wollte, dazu bin ich aber leider nicht mehr gekommen (habe dann meinen schwarzen Petti drunter gezogen, das ging auch).

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Vorher habe ich noch fix ein Probeteil genäht (um es aus dem Originalstoff zu versauen, hatte ich wirklich nicht genug Zeit ^^), Kleinigkeiten angepasst und dann konnte es losgehen. Die größte Änderung war wohl, dass ich den Reißverschluss vom Rücken an die Seite verlegt habe. Durch den Tellerrock hatte ich in der rückwärtigen Mitte keine Naht mehr, sodass ein Reißverschluss da kontraproduktiv gewesen wäre. Was ich nicht dabei bedacht habe, war die Tatsache, dass die Seitennaht eine kleine Kurve macht. Eher unpraktisch für Reißverschlüsse. Aber beim ersten Anprobieren ging er zu, ich habe mir also keine weiteren Gedanken darum gemacht.

Der ein oder andere wird es sich denken können: Der Super-GAU ist eingetreten. Am Tag vor der Hochzeit habe ich das Kleidchen noch anprobiert, um zu schauen, wie es mit den endlich angenähten Knöpfen aussehen würde. Alles super soweit. Am nächsten Tag ging der Reißverschluss nicht zu. 3 Leute haben versucht ihn zu schließen, er hakte immer an der Stelle, wo er in die Kurve ging. Ich habe ihn letztlich zu bekommen, musste danach noch alles einmal zurecht rücken und –  RATSCH – Reißverschluss hin. 1 Stunde vor dem Fototermin. Whaaaaa!

Die Rettung war meine liebe Schwägerin Anna und das Nähzeug, dass ich ja wegen der Knöpfe dabei hatte. Anna hat mich dann Stückchen für Stückchen in das Kleid eingenäht. Stilecht, oder? 😀 Zum Glück hat sie echtes Talent dabei bewiesen und es ist nicht weiter aufgefallen. Aber der Schreck war erstmal groß…

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Ich war erstaunt, wie wenig man davon gesehen hat. Abends bin ich auch ohne die Naht wieder trennen zu müssen, aus dem Kleid herausgekommen – das hat mich zu der Überlegung geführt, dass es auch ohne Reißverschluss gehen muss.. Gesagt getan. Für die Feier in der Heimat habe ich einfach den Reißverschluss entfernt und ne Naht eingezogen. Fertig.

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Das einzige, was ich im Nachhinein gern geändert hätte, ist folgendes: Die Spitze war, wie der Rest des Kleides, nicht elastisch. Das hat bei einigen wilden Drehungen beim Tanzen mit meinem Bruder dazu geführt, dass mein Kleid unterm Arm gerissen ist. Ziemlich schade drum… Aber Spaß hatte ich trotzdem 😉

Die Bilder sind übrigens in Bad Sooden beim Gradierwerk entstanden. Coole Location, an der wir dann mit dem professionellen Fotografen auch Fotos fürs Album gemacht haben. Auf dem Bild seht ihr das wundervolle Brautpaar und mich mit meinen Geschwistern 🙂

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Wir sind dann nach der Trauung noch zu einem nahegelegenen See gefahren und haben mit ein bisschen Wetterglück noch ein paar tolle Fotos vom Brautpaar gemacht. Auch der Liebste und ich sind auf ein paar Fotos verewigt 🙂

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Im dritten Teil meiner Blogserie möchte ich euch noch die Teile der Deko zeigen, auf die ich Einfluss genommen habe. Und, für die Feier selbst habe ich mich in der Hochzeitsbäckerei versucht und allerhand Muffins gebacken, die zeige ich euch dann auch.

Bis dahin wünsch ich euch alles Liebe,

eure Clara (:

PS: Und da heute Mittwoch ist, spring ich schnell zum MeMadeMittwoch (endlich mal wieder!) und schau, was die anderen tolles gezaubert haben 🙂

Dolores vom Milchmonster (:

Dolores vom Milchmonster (:

Hey meine Lieben!

Kennt ihr schon das Schnittmuster Dolores vom Milchmonster? Ich liebe ihre Schnitte ja und musste bisher fast jeden kaufen und nähen 😉 Dolores ist schon ein paar Wochen alt und auch meine Blusen, die ich nach dem Schnitt genäht habe, trage ich schon länger.. Aber das ändert nix dran, dass ich sie euch noch zeigen will! Genäht habe ich 3 vollkommen unterschiedliche Blusen nach diesem Schnitt 🙂

Die erste Bluse ist aus einem Satinstoff, den ich mal als Rest bei Galeria Kaufhof ergattert habe. Sollte eigentlich mal ein Kleid werden, ist jetzt aber eine Bluse geworden 😉 Leider musste ich die Hoffnung, mein Busen würde endlich mal ohne Anpassungen in ein Schnittmuster hinein passen (immerhin gibt es die Version großer Busen im Schnittmuster) nach einem Blick in die Maßtabelle wieder aufgeben. Schade, mein Busen ist wohl zu groß, um als großer Busen durchzugehen 😀 (okay, genug über meinen Busen geredet.. ähm..) Auf jeden Fall passt die erste Bluse zwar am Bauch und der Taille, aber eben nicht oben (ha, geschickt das Wort vermieden, oder?).. Und das trotz schon einiger Anpassungen.. Seht aber selbst, hier ist Version 1, die Fotos hat mein Liebster im Deutsch-Französischen-Garten in Saarbrücken gemacht 🙂

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Die rosafarbene Baumwolle hat einen ganz leichten Glanz und stammt aus meinem geerbten Stoffvorrat. Die Kombi mag ich sehr gerne!

Die zweite Bluse, die ich mir dann genäht habe, ist aus einem roten Chiffon mit Herzchen, die sich ganz samtig anfühlen – keine Ahnung, wie das gemacht ist, cool ist es jedenfalls. Dazu kombiniert habe ich ein schwarzes Kunstleder mit eingeprägtem Muster. Beide Stoffe sind von Stoff und Stil in Berlin; von dem Chiffon habe ich noch einen dunkelgrünen mitgenommen, der wahrscheinlich auch noch zu einer Dolores verarbeitet wird 😉 Die Fotos hat diesmal eine liebe Freundin von mir auf Usedom gemacht (ich lieebe ja das Meer und war ganz happy, dass ich mit ihr einige Wochenenden dort verbringen konnte) – sind die nicht schön? Ich konnte mich gar nicht entscheiden und deswegen gibts jetzt passend zum Meer ne wahre Bilderflut 😉

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Und die letzte Bluse habe ich dann aus einem blauen Leinenstoff mit Sternchen genäht. Dazu kombiniert habe ich dann, weil mir die Kombination mit dem Leder so gut gefiel, ein weißes Kunstleder. Beide Stoffe sind wieder von Stoff und Stil (wenn man in dem Laden einmal war, bekommt man den nicht mehr so schnell aus dem Kopf.. 😉 )

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Und, was sagt ihr zu meinen Frühlings- und Sommerblusen? Welche gefällt euch am Besten? Habt ihr euch auch schon einmal an Blusen versucht? Wenn nicht, dann lege ich euch das Schnittmuster wirklich ans Herz. Ich bin sehr gut klargekommen und hatte den Eindruck, dass Toni alles wunderbar einfach erklärt! Ich werde definitiv auch noch Blusen für den Herbst/Winter mit langen Ärmeln und Manschetten nähen – das ist nämlich auch im Ebook erklärt 😉 Ich bin schon sehr gespannt, ob man das dann auch so gut hinbekommt, ich bin aber fest davon überzeugt 🙂

Alles Liebe,

eure Clara (:

PS: Und damit geht es heute zum ersten mal zum RUMS 😉 Ich bin ja gespannt, was die anderen Mädels so gezaubert haben.. 🙂

Neues Mittelalteroutfit!

Neues Mittelalteroutfit!

Hallo meine Lieben!

Lang schon habe ich nichts mehr von mir hören lassen, aber dafür war ich nicht untätig 😉 In der letzten Woche ist ein neues Mittelalteroutfit für mich entstanden. Nachdem ich mein Mittelalterkleid ja schon eine Weile trage und ich zu Weihnachten eine wunderschöne Lederkorsage geschenkt bekommen habe, musste etwas neues her.

20150613_16383520150613_163443 Entschieden habe ich mich nach einigem Hin und Her für eine Bluse-Rock-Kombination aus hellem Leinen und Olivgrünem Jersey (sollte auch erst Leinen werden, habe aber keinen gefunden, der mir gefallen hat. Nicht sehr authentisch, sieht aber gut aus 😉 ).

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Da mir kein Blusenschnitt so recht gefallen wollte, habe ich schnell selbst einen nach der Vorlage einer Dirndlbluse genäht. Der Rock ist ein einfacher Stufenrock mit unten 4m Saumumfang (ich liebe es, wenn er so schwingt) und einem darüber genähten schrägem Rock aus dem Leinenstoff. Die beiden Röcke sind dann über ein Bündchen miteinander verbunden, damit alles schön hält. 🙂 Die Bluse habe ich zusätzlich mit einer Häkelborte in grün versehen, damit die Farbe wieder aufgenommen wird.

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Dazu genäht habe ich noch eine einfache Umhängetasche, die im Grunde wie eine Drawstringbag nur ohne Drawstring ist 😉 Statt der Kordel habe ich nämlich einfach ein Gummi eingezogen, so bleibt die Tasche immer geschlossen. Nur auf Anhieb das Geld finden ist dann etwas schwierig 😉 Auf dem Hussitenfest in Bernau, auf dem übrigens auch die Fotos entstanden sind, habe ich mir dann noch passende Lederstulpen zu meiner Korsage gekauft, die könnt ihr auf den Fotos auch schon sehen 🙂

Nun lasse ich euch noch ein paar Bilder da, ich danke Daniel fürs Fotos machen und Claudi und Steven für die Geduld beim Shooting 😉

 20150613_144122Alle Gewandeten auf einem Fleck 😉20150613_15481820150613_163916

Erinnert ihr euch noch an Claudis Outfit? Das wird fleißig getragen 🙂20150613_164323

Weil schon wieder Mittwoch ist, springe ich jetzt noch fix zum MeMadeMittwoch und hoffe, dass mein nächster Post nicht so lange auf sich warten lässt.

Alles Liebe,

eure Clara (:

Quietbook zum 3. Geburtstag

Quietbook zum 3. Geburtstag

Oder: Ein 66 Stunden Projekt..

Ihr Lieben, ich bin verliebt. In mein Geburtstagsgeschenk für meine Nichte und Patenkind zum 3. Geburtstag. Nachdem ich vor einer ganzen Weile diesen Beitrag hier gesehen habe, wusste ich, dass ich auch so etwas machen möchte. Nur, dass es dann doch so schnell los gehen würde, hab ich nicht gedacht 😀 Denn meine Nichte hatte Sonntag Geburtstag und hat von mir dieses Quietbook geschenkt bekommen.

Quietbooks sind in Amerika unglaublich verbreitet und kommen nach und nach auch nach Deutschland. Es gibt sogar einen Blog, der sich nur mit Quietbooks beschäftigt (hier sind auch einige Schnittmuster zum nachmachen dabei) und auf Pinterest findet man endlos viele Beiträge. Viele davon habe ich zur Inspiration genutzt und weiß leider bei einem Großteil der Bilder nicht mehr, wo ich sie her habe. Aber ihr findet sicher auch selbst genug Bildchen, wenn ihr das nachmachen wollt! 🙂

Mit diesem Spielbuch gibt es auch eine Premiere: Ich habe ein Video gedreht 🙂 Denn auf den Fotos kam die ganze Schönheit des Buches einfach nicht raus – so bin ich wesentlich zufriedener! Hier ist es:

Danken möchte ich den Mädels aus meiner Nähgruppe (vor allem Sabrina), die in mir den Wunsch immer größer gemacht haben, ein Quietbook zu nähen und meine einzelnen Seiten immer bewundert haben 🙂 Und mein größter Dank geht an Tobi, der die elektronischen Spielereien auf der Auto- und der Zeltseite gebastelt hat. Ich bin sicher er hat auch die ein oder andere Stunde damit zugebracht (:

Ich habe immer aufgeschrieben, wie viel Zeit ich für die einzelnen Seiten gebraucht habe (Rekord waren 7h für die Uhr-Seite) und anschließend einmal durchgerechnet. Ich habe über 3 Wochen hinweg daran gearbeitet und teilweise ganze Tage genäht. Zusammen gekommen sind 66 (!) Stunden Arbeit (bei Mindestlohn von 8,50€ wären das 560€!), das kam mir aber wesentlich weniger vor. Aber es waren eben auch ein paar Staffeln Navy CIS, die über meinen Fernseher liefen 😉 Genäht habe ich hauptsächlich mit der Hand, lediglich am Schluss bin ich an die Nähmaschine gegangen und habe die Seiten zusammen genäht. Und das tolle: bis auf die Ösen, die Duschvorhangringe und den blauen Elefantenstoff ist das hier ein komplettes UWYH-Projekt, denn ich habe keinen Stoff dafür gekauft 🙂 Das macht es gleich noch cooler 🙂

Meine Nichte war zwar noch etwas überfordert von den ganzen Geschenken, die sie bekommen hat, aber das Büchlein hatte es ihr auch sichtlich angetan. Besonders die Autoseite und die Sockenseite fand sie so super, dass sie mehrfach damit spielen „musste“ 🙂 Ich hab dabei noch ein paar verschwommene Handyfotos gemacht, damit ihr nen Eindruck bekommt, wie sie damit spielt 🙂

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Das war es für den Moment von mir. Habt ihr schon einmal so aufwendige Geschenke gemacht? Oder gar ein Quietbook genäht?

Natürlich verlinke ich mich noch schnell beim Creadienstag, denn so kreativ war ich wohl noch nie 😉

Alles Liebe,

eure Clara (: