Kleidchen (:

Kleidchen (:

Für Sarah, für die ich auch kürzlich einen Rock genäht habe, ist noch ein Kleid entstanden. Die Idee war, ein bereits bestehendes Kleid nachzuarbeiten. Als wir dann aber weiter überlegt haben, hat Sarah sich für eine andere Oberteilvariante entschieden und ich habe das dann alles irgendwie zusammen gebastelt:

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Die Nadel und Sicherheitsnadel an der Stelle einfach ignorieren 😉

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Ich bin ziemlich zufrieden mit dem Kleid, ich habe mir diesmal Mühe gegeben, extra ordentlich zu nähen und ich glaube, das ist mir gelungen 😉 Ich habe sogar das erste Mal einen „unsichtbaren Reißverschluss“ eingenäht, bei dem die Zähnchen auf der Innenseite des Kleides liegen und er dadurch quasi nicht zu sehen ist (man kann ihn auf dem ersten Bild suchen ;)) Es ist halt doch etwas anderes, wenn man ein Kleid für jemand anders näht, der das dann einfach so durch die Gegend trägt – überwältigendes Gefühl.

Und Sarah trägt es nicht nur durch die Gegend, sondern nächste Woche sogar über die Berliner Fashion Week! Ein Kleid von mir auf der Fashion Week – hat schon was, der Gedanke 😉 Sie ist zwar „nur“ Gast, aber in all den gut gekleideten Menschen dort wird auch mein Kleid sitzen. Danke dafür, Sarah ♥

Damit verabschiede ich mich für ein paar Tage in den Urlaub, ihr lest bald wieder was von mir (denn die Liker meiner Facebook-Seite wissen, dass ich auch für mich wieder was genäht habe… ;)), das wird aber erst nächste Woche was. Bis dahin ein schönes Wochenende!

Eure Clara (:

 

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Ordnung :)

Ordnung :)

Endlich! Endlich… Endlich ist zumindest ein bisschen Ordnung eingekehrt in mein Schlafzimmer, das immer mehr zum Nähzimmer mutiert 😉

Ich hatte schon vor langer Zeit geplant, die Stoffreste, die mir mein Liebster zu Nikolaus/ Weihnachten letztes Jahr geschenkt hat, sinnvoll zu präsentieren. Dafür wollte ich eine Stange an die Decke hängen, an denen ich sie aufhängen kann (es sind nämlich solche aus Möbelhäusern o.ä., die an Pappdingern hängen, die man an eine Stange hängen kann), allerdings scheiterte dies bis jetzt an dem fehlenden Werkzeug 😉 Heute habe ich dann fix einen Bohrhammer ausgeliehen und schwupps waren Löcher in der Decke.

Und weil wir gerade so schön dabei waren, haben wir auch noch eine Latte an die Wand geschraubt, die ich vorher mit Volumenvlies und Stoff bezogen habe – an diese sollten eine Menge (!) Reißverschlüsse, sortiert nach Größe gehängt werden.

Nach einigen Stunden Arbeit mit dem coolsten Nachbarn der Welt hier nun das Ergebnis:

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Die Reißverschlüsse sind jeweils zu mehreren zusammengefasst, sonst hätten sie niemals an die 2 Meter lange Latte gepasst… So habe ich zumindest einen groben Überblick, auch wenn nicht alle Reißverschlüsse richtig sortiert sind.

Und die Stoffreste vom Liebsten haben jetzt auch einen Platz, der ihnen gebührt. So verwende ich sie dann endlich bestimmt einmal.

Übrigens entstammen die Reißverschlüsse fast alle einer Spende von meinem Großonkel, der neben etwa 40kg Stoff (zeige ich euch die Tage) eben auch etliche Reißverschlüsse nicht mehr gebrauchen konnte, sodass sie in meinen Besitz übergegangen sind. Ich glaube, ich brauche erstmal keine mehr kaufen 😉
Mit meinem Reißverschlussbrett nehme ich auch noch schnell am Creadienstag teil! Ich liebe freie Tage! 🙂

Gute Nacht,

eure Clara (:

Kosmetiktasche Susie

Kosmetiktasche Susie

Nachdem ich gestern bei Lanaria diese wunderschöne Tasche gesehen hatte, war klar, dass ich auch eine nähen muss! Da ich aber selbst nicht so wahnsinnig viel Kosmetik mit mir rumtrage (im Gegensatz zu Linda… *g*), war mein „Opfer“ schnell gefunden. Linda hat sich dann noch schnell ein paar Stoffe (aus einem Stoffreste-Überraschungspaket von meinem Freund :D) ausgesucht, sodass ich mich heute ran setzen konnte. Und das Täschchen ist so wahnsinnig niedlich geworden! Ich glaube, da finde ich dann doch auch nochmal Verwendung für… 😉

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An einer Stelle hat Leander mir mächtig Angst gemacht. Ich wollte gerade die Seitennähte schließen, hatte allerdings zu hoch angesetzt und habe das Ende vom Reißverschluss getroffen. An sich nicht das Problem, dann bricht die Nadel halt… Aber als ich alles rausgefriemelt hatte, steckte die Nadel immer noch irgendwo in der Nähmaschine fest o.o Ich habe dann die Platte abgeschraubt, um runter zu schauen und fand…

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… mein Unterfadenspulen-Haltedings. Mit Nadel. o.ô Jetzt ist da ein Loch drin, wo mal die Nadel war… 😀 Und die nächsten paar Stiche war Leander sehr sehr eigenartig, zum Glück hat er sich aber noch wieder gefangen 🙂

Die Tasche ist nach einer (absolut genialen) Videoanleitung von pattydoo entstanden. Die Anleitung war der Hammer, mir ist glaube ich noch nie ein Nähprojekt auf Anhieb so gut gelungen wie dieses hier. Danke dafür! 🙂

So, ich fürchte, ich muss mal wieder lernen gehen *seufz*

Bis bald,

eure Clara (:

Copy & Paste

Copy & Paste

Das könnte das Motto für mein neues Kleid sein. Wie schon angekündigt wollte ich mein absolutes Lieblingskleid kopieren. Ich habe mich Freitag (Sorry für den späten Post, die Fotos haben auf sich warten lassen…) mittags dran gesetzt und bin tatsächlich am Abend fertig gewesen o.o Ich bin völlig erstaunt. Aber alles der Reihe nach.

Als erstes musste ich etwas mühselig die Maße von meinem Kleid nehmen, bzw. die Schnittteile abpausen. War ein wenig kompliziert, ging aber. Dann überlegen und verwirklichen, wie viel Raffung ich wo brauche, was gekräuselt werden muss usw. Ich bin wie immer mit jedem Schritt zu Linda gelaufen und habe ihr alles gezeigt und wir beide waren erstaunt, dass alles so schnell ging (und haben wohl auch meinen Fähigkeiten nicht so getraut…). Aber es folgte ein Teil nach dem anderen und ich war reichlich skeptisch, dass alles bis auf ein Detail (ich musste einen Reißverschluss nachträglich einnähen, weil der Stoff ohne Stretch war, der im Originalkleid allerdings mit Stretch gewesen war) so gut geklappt hat. Aber, nach ein paar kleinen Änderungen passte alles einwandfrei.

Hier also die Bilder (links Original, rechts Kopie):

Und mein erstes Label habe ich eingenäht (natürlich stilecht schief!)

Ich bin ziemlich zufrieden 🙂 Das Kleid ist lediglich an der Oberweite etwas zu eng, aber da nehm ich einfach 2 kg ab 😛 Dann wird das passen 😀

Was sagt ihr zu meinem zweiten Kleid? (:

So, endlich gute Nacht!

Eure Clara (:

Ein Rock-Experiment

Ein Rock-Experiment

Hallo!
Gestern schon habe ich mich an einen Rock gesetzt. Ich habe mir schon vor einer kleinen Ewigkeit einen wunderschönen schwarzen Stoff mit weißen Punkten gekauft, aus dem entweder ein Rock oder ein Kleid (oder auch beides..) entstehen soll. Dann habe ich mir in einer meiner Burda einen Schnitt herausgesucht, mit dem ich das verwirklichen wollte.

Als es dann aber ans Ausmessen ging, stellte ich fest, dass ich laut den Maßtabellen eine 48 an der Hüfte oder eine 44 an der Taille brauchen würde, das Schnittmuster aber nur bis 42 geht. Nach einiger Recherche und ein paar netten Hinweisen aus dem Forum, wollte ich mich daran wagen einen Rock in der 44 zu nähen – oder aber einfach eine 42 mit ein bisschen mehr Nahtzugabe 😉 Da sich aber schlecht vorhersagen lässt, ob das dann wirkich passt, nahm ich mir einen anderen Stoff, um einen Proberock zu nähen – ich will ja nicht meinen wunderhübschen Stoff verschwenden 😉

Der Rock aus dem Probestoff war ganz gut gelungen, ich hatte ihn bis auf den Reißverschluss fertig genäht.

Den hab ich dann anprobiert  – und… er passte 😀 Einfach so, ohne viel Gemecker. Ich strahlte meine Mitbewohnerin an und hab dann ihren Gesichtsausdruck gesehen – was mich dazu bewegt hat, zum Spiegel zu gehen. Ich Er sah schrecklich aus. Er hat an den Hüften so dermaßen aufgetragen, dass ich damit (noch) dicker aussah.  Die Taschen, die ich mühevoll eingenäht hatte (das erste Mal, dass ich überhaupt irgendwo Taschen eingenäht hab ^^), sind bei jeder Bewegung aufgegangen und vermittelten noch mehr den Eindruck von zusätzlichen Zentimetern Hüftumfang, Die Falten taten ihr übriges. Also alles in allem echt mies.

Deshalb hab ich beschlossen, dass der Rock schön war, um festzustellen, dass ich ihn durchaus nähen kann und dass ich mich nicht auf die Größenangaben in der Burda verlassen sollte (zumindest nicht blindlings), aber dass er eben zu mehr auch nicht taugt.

Nun suche ich also immer noch nach einem geeigneten Schnitt für einen Rock oder ein Kleid aus meinem Pünktchenstoff. Bis dahin bleibt das Projekt dann erstmal liegen 🙂

Liebe Grüße,

eure Clara (:

Valerie

Valerie

Ich habe gestern und heute die Tasche Valerie aus meinem wundervollen Taschenbuch genäht, eine Laptoptasche. 🙂

Eine kleine Änderung musste ich dem Original gegenüber vornehmen: 3 cm höher habe ich sie genäht, damit mein neuer (riesiger o.o) Laptop auch hinein passt. Den Stoff dafür hatte ich schon, der war noch von meiner Omi 😉 Als ich den in der Hand hatte, wusste ich, dass daraus mal eine Laptoptasche werden sollte. Gestern bin ich dann mit meinem Liebsten auf dem Stoffmarkt gewesen, um die „Kleinigkeiten“ dafür noch zu kaufen (Gurtband, Schrägband etc.). Nur Metallschnallen gab es nirgends (die waren fürs Gurtband, damit die Länge verstellbar ist).. Nicht mal in meinem Lieblings-Nähzubehörladen. Ärgerlich. Aber ich weiß auch immer noch nicht, wo ich die herbekomme *grübel*

Ich hab das Gurtband dann einfach auf der richtigen Höhe festgenäht und fertig 🙂 Also ich finde sie super und bin echt stolz drauf, dass ich nicht eine Naht auftrennen musste, weil alles so gut geklappt hat *in der Gegend rum grins* Sogar der Reißverschluss hat ohne Probleme geklappt o.ô Nur ein bisschen breit ist sie (und das Volumenvlies gibt mir nicht genug Polsterung), um den Laptop ohne weiteren Schutz hinein zu tun, aber dann bekommt er noch so eine Schutzhülle, dann ist alles perfekt. Vorne passt sogar ein A4 Block rein! 😀

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Hach so toll 🙂

Liebe Grüße,

Clara (:

Fast fertig!

Fast fertig!

Hallo Leute!

Da ich wieder in Berlin bin, kann ich euch mal berichten, was die letzten Tage an der Kleiderfront so los war. Ich habe mich mit meiner Mama an ihre Nähmaschine gesetzt und fleißig genäht. Nach kurzer Zeit war schon das Oberteil so weit fertig, wie ich es vorher schon genäht hatte, allerdings mit ein paar Veränderungen. Ich habe festgestellt, dass ich die Falten im Oberstoff bisher immer falsch gemacht hatte, das habe ich korrigiert. Dann habe ich die beiden Oberteil-Teile (also Futter und Oberstoff) mit einem Stich zusammen genäht, der gleichzeitig versäubert und zusammennäht. Das hatte den Vorteil, dass es etwas größer und dementsprechend nicht so sehr tief ausgeschnitten sein wird und, dass man die Nahtzugabe nicht sehen kann (Man kann ja durch den Oberstoff durchsehen, das hätte unsauber ausgesehen).

Dann ging es an das Kräuseln und – Oh Wunder – wenn Mama zuschaut, dann funktioniert das natürlich. Das war irgendwie total cool, weil es so ohne weiteres ging. Nur hat das ewig gedauert, sodass der Rest des Kleides wieder verschoben werden musste.

Dann musste ich das nur noch mit dem Oberteil zusammennähen, das klappte, dank Mamas Zusammensteck-Taktik wunderbar, da hab ichs auch das erste Mal anprobiert.

Am nächsten Tag habe ich dann an den Rockteilen gearbeitet. Ich habe auch hier die Teile aus dem Oberstoff mit demselben Stich wie beim Oberteil zusammengenäht, bis ich das fertige Teil hochgehalten habe und sehe  – da ist ein Loch… Flicken…. Da ist noch ein Loch… Flicken… Oh, da ist ja auch noch ein Loch.. Flicken… Alle Nähte nochmal kontrollieren, gefühlte 20 Löcher stopfen, feststellen, dass immer noch welche da sind… 👿 😥 👿 😥 😦 😦

Man, das hat mich genervt. Also habe ich alle Nähte nochmal extra abgesteppt, sodass die Nahtzugaben nun mehr zu sehen sind. Allerdings nicht so sehr, wie ich es befürchtet hatte. Bald drauf hieß es nur noch: Den Rock an das Oberteil annähen, etwas gekräuselt, da er sonst oben zu breit gewesen wäre. Das hat super geklappt und ich durfte mein Kleid endlich anprobieren 😮

UND ES SIEHT SOOOO TOLL AUS!!! 🙂 😀 🙂 😀 So wunderschön, so elegant, so…. whaa! Selbstgenäht! So klasse 🙂

Meine Mutti hat dann meinen Enthusiasmus etwas gedämpft. Sie hat sich zwar auch gefreut, aber fertig ist das ja deswegen noch lange nicht, nur weil man es anziehen kann. Es ging dann an den Reißverschluss. So ein Reißverschluss ist eine komplizierte Sache. Ich habe sage und schreibe 4 Anläufe gebraucht, bis ich ihn sinnvoll angenäht hatte. Immer wieder habe ich alles mögliche mit eingenäht, schief genäht oder was weiß ich. Immer wieder hieß es, auftrennen, sonst geht das nicht! Wie gut, dass man vom Unterkleid nicht so viel durchsieht, dass man jeden gezogenen Faden sehen kann – das wären so einige gewesen. Aber dann saß er, der Reißverschluss. Ohh, Freude, endlich anprobieren und richtig zu machen! 🙂 Und dann, der spannende Moment… der Reißverschluss geht ohne große Probleme zu – nur ein bisschen Spannung sitzt darauf und! KRACH! BUMMM! KLIRR! geht der Reißverschluss kaputt. GRRRRRRRR! Man, ich könnte mich aufregen. Der war nun wirklich nicht so dermaßen unter Spannung, dass er hätte kaputt gehen können. Wir haben es dann erstmal festgesteckt. Muss ich mir jetzt halt nen neuen, teuren, Reißverschluss kaufen und wieder alles auftrennen und den neuen einnähen. Nicht aufregen, Clara, nicht aufregen…

Wir haben dann noch die Schleife fertig gemacht, die ist super einfach gewesen und echt niedlich geworden. Die Flügelärmel haben wir auch angefangen, aber da hat die Motivation eh nachgelassen, dann habe ich es in dem Zustand wieder mit nach Berlin genommen. Und so hängt es jetzt da. Hier seht ihr es in seinem jetzigen Zustand so ungefähr 🙂

Aus meinem Plan, gleich heute einen neuen Reißverschluss kaufen zu gehen, ist leider nichts geworden, da ich mir eine Bindehautentzündung eingefangen habe und dementsprechend eigentlich nicht unter Menschen gehen soll. Das mache ich dann wohl trotzdem, ich muss morgen eh zur Uni, kanns mir nicht leisten zuhause zu bleiben ^^

Wenn ich es dann fertig habe, zeige ich es euch natürlich in aller Pracht. 🙂

Mir fehlt jetzt noch eine zum Kleid passende Krawatte für Martin, weiß einer, wo man eine große Auswahl hat und die einigermaßen günstig bekommt? Nehme Tipps gerne an.

Das wars fürs erste,

Liebe Grüße,

eure Clara.