Yin & Yang-Tasche

Yin & Yang-Tasche

Da bin ich wieder meine Lieben 🙂

Ich hatte ja versprochen, ein paar neue alte Sachen zu zeigen, die schon längst fotografiert, aber eben noch nicht gezeigt waren.

Den Anfang macht eine Tasche, deren Anleitung ich durch Zufall auf Pinterest gesehen hab, während ich eigentlich etwas anderes suchte.. 😀 So funktioniert das ja immer mit Pinterest 😉 Hier findet ihr die Anleitung, die es leider nur in Englisch gibt.

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Das coole an der Tasche ist, dass sie sich selbst verschließt, sobald man sie am Henkel hochnimmt. Das ist definitiv das besondere an diesem Schnitt.

Ich habe hier erstmals SnapPap verwendet, in ungewaschenem Zustand. Die Optik find ich schon ziemlich cool, da es so ja wirklich ein wenig wie Pappe aussieht. Das mag ich!

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Kombiniert habe ich einen schlichten blauen Baumwollstoff. Am Ende war mir das Ganze aber doch zu schlicht, sodass ich einen Plott hinzugefügt habe. Es ist der Traumfänger von Fusselfreies. Besonders cool ist auch die Folie, die ich hier benutzt habe: Die Chameleon Folie von Happy Fabric in grün. Je nachdem auf welchen Untergrund man sie bügelt, ist sie eher kräftig oder eher blass farbig. Außerdem hat sie diesen total schönen Schimmer, den man auf Fotos nicht ganz einfangen kann. Aber ich find sie klasse, auch wenn sie etwas komplizierter abzuziehen war und leider nicht der komplette Traumfänger überlebt hat. Aber auf der Rückseite der Tasche hats schon besser geklappt und ich finds nicht so wild.

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Die Henkel habe ich aus Hoodiekordeln geflochten, das passte gut zu diesem leichten Boho-Look der Tasche. Ergänzt hab ich das ganze dann noch um einen SnapPap Anhänger, den ich auch mit der Chameleon Folie beplottet habe. Ihr seht – viele Möglichkeiten!

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Ich hoffe, euch gefällt meine Traumfängertasche ebensogut wie mir! Ich schau jetzt beim Creadienstag vorbei und suche Inspiration – immerhin hätte ich ja ne Menge anderer Dinge zu tun 😀

Alles Liebe,

eure Clara (:

Mein neues Nähzimmer ♥

Mein neues Nähzimmer ♥

Ich habs geschafft und genug Ordnung geschaffen, dass ich euch mein Nähzimmer, in dessen Planung ich euch bereits eingeweiht hatte, zeigen kann. Hach, was freu ich mich! Ich zeige erstmal ein paar Bilder und erzähl anschließend 🙂

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Wie man sieht, stehen hauptsächlich Ikea-Möbel in meinem Teil des Raumes. Die Tische sind Limnon mit Alex Kommoden, das Stoffregal ist ein Kallax und der Zuschneidetisch besteht aus Alex und Kallax, der Stuhl ist ein Marcus. Ich mag es, dass die Möbel alle stimmig weiß sind, sodass auch mit den ganzen bunten Accsoires nichts allzu chaotisch wirkt.

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Die Stoffe in meinem Regal habe ich bereits im alten Nähzimmer auf Pappen gewickelt, damit ich sie stehend lagern kann. Dadurch muss ich nicht alle Stoffe herausnehmen, um an einen bestimmten Stoff heranzukommen. Außerdem sieht auch das wieder etwas ordentlicher aus. Sortiert sind die Stoffe nach Material und Muster/ Farben. Auf dem oberen Bild seht ihr beispielsweise meine gemusterten Baumwollstoffe. In den Kisten befinden sich meine Stoffreste, ebenfalls sortiert nach Material und Größe (eine Kiste kleine Jerseys, eine Kiste kleine Webware, eine Kiste größere Reste), sowie meine Bügelvliese. Das Volumenvlies hat nicht mehr reingepasst, deswegen ist es in einem eigenen Regalfach gelandet. In der Mitte stehen meine Nähbücher.

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Oben auf dem Regal steht mein Schatullenkarussel, dass ich euch letzte Woche gezeigt habe. Daneben ist ein selbstgebautes Regal für meine drölfzigtausend Webbänder. Auf der anderen Seite stehen Zeitschriftensammler mit meinen Nähzeitschriften und meiner Burdasammlung 😉

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Zwischen Regal und Wand einfach eingeklemmt befindet sich eine Duschvorhangstange 😉 An diese habe ich meine Schnittmuster gehängt. Sie sind gelocht und auf Heftstreifen und für zusätzliche Stabilität auf Karton geheftet. Diese Kartonteile habe ich dann mit Foldback-Klammern und ein bisschen Wolle an die Stange gehängt. Brauche ich nun ein Schnittmuster, muss ich nur die Klammer aufmachen und die einzelnen Teile ausheften. Hinterher ist dann schnell wieder Ordnung geschaffen. Meine kleinen Schnittmuster (Kinder- und Puppensachen, einige Taschen), habe ich in Schubladen sortiert, jeweils ebenfalls aneinandergeheftet. Die großen würden allerdings unter dem dauernden Geknicke leiden, sodass mir die Variante mit dem Aufhängen richtig gut gefällt. 🙂

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Unter dieser Stange und wunderbar am Fenster befindet sich mein Zuschneidetisch. Der ist definitiv die beste Neuerung im Vergleich zum alten Nähzimmer. Ich habe fast 2m in der Länge und 75cm in der Breite Platz, um meine Stoffe zuzuschneiden. Das ganze dann in etwas über einem Meter Höhe, sodass ich herrlich rückenschonend arbeiten kann. Außerdem bietet der Zuschneidetisch endlos viel Stauraum. Es sind insgesamt 4 Schubladenelemente mit je 5 Schubladen darin verbaut, außerdem noch 2 Kallax mit je 4 Fächern. In den jeweils an der Wand befindlichen Schubladen bzw. Fächern befinden sich die Dinge, die ich nicht so häufig brauche, ich komme aber dank der Schwerlastrollen unter dem Tisch noch ziemlich einfach dran, auch wenn man ordentlich Kraft aufbringen muss, um den Tisch allein zu manövrieren, jetzt wo er voll befüllt ist. Im Kallax auf der dem Raum zugewandten Seite befinden sich meine Bastelpapiere bzw. Folien. Diese sind in Stehsammlern geordnet, die ich für eine bessere Übersicht bzw. mehr Halt hingelegt habe. So kann ich relativ schnell sehen, was ich alles da habe und – ähnlich wie bei den Stoffen – einzelne Seiten herausnehmen oder ganze Stehsammler, wenn ich mich nicht entscheiden kann 😉 Das Material dort ist fast ausschließlich von Action, lediglich die ganzen unifarbenen Pappen sind die Bastelblöcke von Lidl. An einer der Seitenwände eines Alex Schubladenelementes hab ich eine Leiste gehängt, die noch aus der Küche übrig war. Hier hängen nun schön griffbereit Scheren, Rollschneider und Patchworklineal. Lediglich das große Schneidelineal von Snaply (da hab ich auch die Schneidematten her), ist zu groß und wird auf oder unter der Tischplatte gelagert.

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Hinter meiner Overlock stehen die kleinen Kisten, die ich euch auch bereits gezeigt hatte. In diesen habe ich nun mein Garn farblich sortiert gelagert, jetzt staubt es nicht mehr so schnell ein. Das Garn, dass ich häufiger brauche und zu dem ich den passenden Unterfaden aufgespult habe, ist auf einem selbstgebauten Garnrollenbrett gelagern. Da haben aber auch noch ein paar Farben Platz 😉 In einem kleinen Glasschälchen dann die genialen Wonderclips und daneben mein Magnetnadelkissen – so habe ich alles immer griffbereit.dsc05449

Zuletzt finden sich an der Wand die Tütensammler von Ikea. Pinterest sei Dank habe ich hier meine Geschenkpapiere und die gerollten Plotterfolien, gelagert. Praktisch und gleichzeitig dekorativ!

Fazit: Ich fühle mich rundum wohl in meinem Nähzimmer. Viele Sachen sind viel besser als im alten und ich hab bis jetzt fast nichts gefunden, dass ich gern ändern würde. Die zweite Hälfte des Raumes ist übrigens von meinem Freund besetzt, der hier seinen Schreibtisch stehen hat. Dadurch, dass mein Tisch so in den Raum hinein steht, sehen wir uns quasi immer 🙂 So nach 5 Jahren Fernbeziehung bekommt man da nicht allzu schnell zu viel von 😉

Was sagt ihr zu meinem neuen Reich? Was sind eure liebsten Ordnungstricks in euren Nähzimmern? Ich hüpf noch schnell zum Creadienstag, da gibts bestimmt wieder ein paar neue Projekte für mich, jetzt wo dieses hier abgeschlossen ist 😉

Alles Liebe,

Clara (: